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Typklassen in der Kfz-Versicherung

Fahrzeugtypen werden je einer Typklasse zugeordnet, die deine Kfz-Versicherung beeinflusst.

Wir erklären dir, was Fahrzeugtyp und Typklasse sind, wo die Typschlüsselnummer steht und wie du deine Typklasse ermittelst.

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Über Fahrzeugtyp und Typklasse

Jedem Fahrzeugtyp wird eine Typklasse zugeordnet. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berechnet sie jedes Jahr neu.

Was ist der Fahrzeugtyp?

Der Fahrzeugtyp bezeichnet die Art eines Fahrzeugs bzw. ein bestimmtes Fahrzeugmodell. Es gibt mittlerweile 28.000 verschiedene Fahrzeugtypen auf dem Markt.

Zum Beispiel: Der Hersteller BMW hat viele verschiedene Fahrzeugtypen entwickelt. Jeder Fahrzeugtyp lässt sich genau bestimmen, wie der BMW X3, der BMW 1er oder der BMW 3er Touring. Als Fahrzeugtyp bezeichnet man also die verschiedenen Automodelle eines Kfz-Herstellers.

Was ist die Typklasse?

Jedem Fahrzeugtyp wird eine bestimmte Typklasse zugeordnet. Die Typklasse kann eine Zahl von 10-34 sein. Je nachdem, welcher Typklasse dein Auto zugeordnet ist, wird deine Kfz-Versicherung günstiger oder teurer.

Die Typklasse für dein Fahrzeug wird jedes Jahr neu ermittelt: Je weniger Schäden ein bestimmter Fahrzeugtyp verursacht hat, einer desto niedrigeren Typklasse wird er zugeordnet. Und je niedriger die Typklasse ist, desto weniger musst du für deine Kfz-Versicherung bezahlen.

Die Typklasse für dein Fahrzeug muss sich nicht jedes Jahr ändern. Sie kann auch gleichbleiben. Normalerweise sind die Änderungen etwa ein bis zwei Stufen nach oben oder nach unten. Wie das deine Kfz-Versicherung beeinflusst, hängt von deiner Versicherung ab.

Wer bestimmt die Typklasse?

Jedes Jahr bestimmt ein Treuhänder, welcher Fahrzeugtyp welcher Typklasse zugeordnet wird. Das ist ein neutraler, zuverlässiger Experte, normalerweise der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft). Die Typklassen werden meist im September im Typklassenverzeichnis und auf der Website des GDV veröffentlicht.

Versicherungen müssen sich nicht an die ermittelten Typklassen halten. Abweichungen kommen aber selten vor.

Wie wird die Typklasse berechnet?

Für jeden Fahrzeugtyp werden die Unfallschäden im Vergleich der letzten drei Jahre betrachtet: Es werden die Fahrzeugschäden und die entstandenen Reparaturkosten angeschaut. Die Typklassen spiegeln also die Schaden- und Unfallbilanzen aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge wider.

Das bedeutet: Wurden mit deinem Fahrzeugtyp nur wenige Unfälle und geringe Reparaturkosten verursacht, bekommt dein Modell eine niedrigere Typklasse. Es kann sein, dass du weniger für deine Kfz-Versicherung bezahlst. Das gilt auch umgekehrt: War dein Fahrzeugtyp in viele Unfälle verwickelt, bekommt dein Modell eine höhere Typklasse. Es kann sein, dass du mehr für deine Kfz-Versicherung bezahlen musst.

Beachte: Ändert sich deine Typklasse, heißt das nicht automatisch, dass du für deine Kfz-Versicherung mehr oder weniger bezahlen musst. Welche anderen Dinge deine Versicherungskosten bestimmen, erfährst du weiter unten im Text.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es normalerweise Typklassen von 10 bis 25. Für die Berechnung spielen die entstandenen Schäden und die Reparaturkosten eine Rolle. Es geht um die Kosten, die die Versicherungen an Dritte (Unfallgeschädigte) zahlen mussten.

Die Typklassen unterscheiden sich aber auch bei den unterschiedlichen Ausführungen eines Fahrzeugtyps. Modelle mit weniger PS fallen meistens in günstigere Typklassen, schnellere Fahrzeuge haben eine hohe Typklasse.

Informiere dich direkt über die Kfz-Haftpflichtversicherung der Allianz Direct.

Kaskoversicherung

Bei der Teilkaskoversicherung gibt es Typklassen von 10 bis 34. Bei der Vollkaskoversicherung sind Typklassen von 10 bis 33 festgelegt.

Auch hier gilt: Je höher die Typklasse, desto mehr musst du normalerweise für deine Versicherung bezahlen.

Hier sind die Schäden, die vom Versicherungsnehmer selbst verschuldet wurden, für die Berechnung der Typklasse wichtig. Es spielen aber auch Wildunfälle, Autodiebstahl, Elementarschäden und Vandalismus eine Rolle.

Informiere dich direkt über die Teilkaskoversicherung und die Vollkaskoversicherung der Allianz Direct.

Neue Automodelle

Für Fahrzeuge, die neu auf den Markt kommen oder importiert werden, wird eine vorübergehende Typklasse bestimmt. Sind nach einiger Zeit genug Daten vorhanden, wird eine normale Typklasse festgelegt.

Eigene Typklasse ermitteln

Wir zeigen dir, wie du die Typklasse deines Fahrzeugs selbst ganz leicht ermitteln kannst.

Was steht im Typklassenverzeichnis des GDV?

Im Typklassenverzeichnis des GDV findest du für alle 28.000 Fahrzeugtypen die festgelegten Typklassen. Sie sind für die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Teilkaskoversicherung festgelegt.

Das gedruckte Typklassenverzeichnis des GDV erscheint einmal im Jahr im Spätsommer. Es kostet 12 Euro. Im Typklassenverzeichnis des GDV findest du auch weitere Daten zu deinem Fahrzeug wie die Leistungsdaten (kW, PS, Hubraum), die Schlüsselzahlen (Hersteller, Fahrzeugtyp), Angaben zur Wegfahrsperre oder den Produktionszeitraum deines Fahrzeugs.

Wie kann ich meine Typklasse online abfragen?

Auf der Seite des GDV kannst du deine Typklasse online abfragen. Die Informationen sind kostenlos. Weißt du deine Typschlüsselnummer (TSN) und deine Herstellerschlüsselnummer (HSN), kannst du die Daten in die einfache Suche eingeben.

Weißt du diese nicht, hilft die komplexe Suche: Hier gibst du Hersteller, Typ, Leistung und Hubraum an. Aus den Suchergebnissen kannst du dein Fahrzeug wählen. Es wird dir die Typklasse für deine Kfz-Haftpflichtversicherung, die Teilkaskoversicherung und die Vollkaskoversicherung angezeigt.

Wo steht die Typschlüsselnummer?

Die Typschlüsselnummer (TSN) und die Herstellerschlüsselnummer (HSN) deines Fahrzeugs findest du in deinem Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und im Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) unter Punkt 2.1 und 2.2.

Die Schlüsselnummern werden vom Hersteller individuell festgelegt. Jeder Kfz-Hersteller hat für seine Fahrzeuge einen eigenen Code (manchmal auch mehrere): die Herstellerschlüsselnummer. Die Typschlüsselnummer bezeichnet den jeweiligen Fahrzeugtyp.

Mit beiden Schlüsselnummern kannst du die Typklasse deines Fahrzeugs herausfinden. Die Herstellerschlüsselnummer ist vierstellig. Die Typschlüsselnummer hat drei Stellen.

Schlüsselnummern
Mit der Herstellerschlüsselnummer und der Typschlüsselnummer kannst du deine Typklasse herausfinden. © Allianz Direct

Welche Fahrzeugklassen gibt es?

Es gibt etwa 28.000 verschiedene Fahrzeugtypen von unterschiedlichen Herstellern. Fahrzeugtypen mit ähnlichen Eigenschaften werden der gleichen Fahrzeugklasse zugeordnet. Wir stellen dir die wichtigsten Klassen und beliebte Fahrzeugtypen von bekannten Marken vor.

Kleinwagen

Ein Kleinwagen ist günstiger als andere Kfz-Modelle. Er ist normalerweise nur mit dem Nötigsten ausgestattet, hat vier bis fünf Sitzplätze und einen kleinen Kofferraum. Die Autos haben eine geringe Leistung, also wenig PS (Abkürzung: Pferdestärke). Ein Kleinwagen wird in einer bestimmten Zeit eine kürzere Strecke fahren als andere Autos mit mehr PS.

Mit einem Kleinwagen kannst du gut in der Großstadt fahren, weil er wendig ist und in enge Parklücken passt. Auch die Sprit- und Unterhaltskosten sind überschaubar.

Der beliebteste Kleinwagen war früher die BMW Isetta. In den 50er Jahren kam in Italien der Fiat 500 auf den Markt. Er wird seit 2007 wieder neu produziert. Heute sind zum Beispiel der VW Polo oder der Opel Corsa beliebte Fahrzeugtypen.

Fiat 500
Der Fiat 500 ist noch heute ein beliebter Kleinwagen und kam in den 50er Jahren in Italien auf den Markt. © iStock/ilbusca

SUV

Die Abkürzung SUV steht für Sport Utility Vehicle. Ein SUV ist ein Geländewagen, bei dem der Komfort im Vordergrund steht. Viele SUVs sehen wie Geländewagen aus. Sie haben aber keinen Allradantrieb, den man für unbefestigte Wege im Gelände braucht. Du kannst mit dem Fahrzeug nur im normalen Straßenverkehr fahren.

Der BMW X3, der VW Tiguan oder der Toyota RAV4 sind beliebte Fahrzeugtypen.

Limousine

Die Limousine ist eines der beliebtesten Kfz-Modelle in Deutschland. Die Fahrzeuge haben normalerweise vier Türen, einen abgetrennten Kofferraum und ein festes Dach (im Gegensatz zum Cabrio).

Die Limousine darfst du nicht mit der Stretch-Limousine verwechseln. Bei ihnen wird ein verlängernder Mittelteil eingesetzt. Stretch-Limousinen sind vor allem bei bekannten Persönlichkeiten und Politikern beliebt.

Die BMW-Modelle der 3er, 5er und 7er Baureihe und die Mercedes-Benz E- und S-Klasse sind beliebte Fahrzeugtypen.

Van/Kleinbus

Ein Van wird auch Kleinbus genannt. Einen Kleinbus darfst du mit dem normalen Auto-Führerschein fahren. Vans sind bei Familien sehr beliebt. Oft haben bis zu neun Personen auf vier Sitzreihen Platz. Gepäck und Kinderwägen können problemlos verstaut werden.

In den 50er Jahren kam erstmals der VW-Bus Typ 2 auf den Markt. Er wird auch Bully genannt und noch heute gebaut. Andere Autohersteller wie Opel, Mercedes und Ford produzierten ähnliche Modelle. Vans sind moderner und komfortabler als früher.

Der VW Touran, der Opel Zafira oder der Ford Galaxy sind beliebte Fahrzeugtypen.

VW Bus
Der VW-Bus war immer schon ein beliebtes Modell für Reisende oder Familien. © iStock/Parofoice

Coupé

Ein Coupé ist ein sportliches Auto mit einem abfallenden, festen Dach und zwei Türen. Die meisten Coupés orientieren sich von der Bauweise an der Limousine. Sie haben aber einen sportlicheren Motor mit mehr Leistung (PS) und eine edlere Innenausstattung.

Der Nissan 350Z, der Toyota Celica und der Mitsubishi Eclipse sind beliebte Fahrzeugtypen.

Cabrio

Die meisten Autohersteller nutzen für das Cabrio die Basis des Coupés. Ein Cabrio ist aber oben offen. Das bedeutet, das Dach lässt sich per Knopfdruck öffnen und schließen. Die Dächer sind entweder aus Stoff oder aus Stahlblech (Zwitter).

Cabrios mit einer luxuriösen Ausstattung gelten als Statussymbol. Sie können zwei oder vier Türen haben.

Der Mercedes SLK, der Peugeot 206 CC oder das Opel Astra Cabrio sind beliebte Fahrzeugtypen.

Geländewagen

Geländewagen wurden erstmals im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Damals nannte man die Fahrzeuge Willis-Jeep. 1947 kam der erste Land Rover auf den Markt. Er war als Geländewagen für die Landwirtschaft gedacht.

Geländewagen haben immer einen Allradantrieb. Im Gegensatz zum Vorderrad- oder Hinterradantrieb wird die Kraft auf alle vier Räder verteilt. Sie können problemlos durch Sand, Matsch und schwieriges Gelände fahren.

Der Nissan Qashqai, der Porsche Cayenne oder der Hyundai Tucson sind beliebte Fahrzeugtypen.

Geländewagen auf Feldweg
Mit einem Geländewagen kannst du auf unbefestigten Wegen fahren. © iStock/AlexD75

Kombi

Kombinationsfahrzeuge werden auch Kombi genannt. Sie sind Anfang der 50er Jahre als Fahrzeuge für Handwerker entstanden. Später wurde der Kombi gerne von Familien und Reisenden genutzt, weil er viel Platz bietet.

Ein Kombi hat normalerweise vier bis sieben Sitze. Er hat keinen normalen Kofferraum, sondern eine große Ladefläche. Im Gegensatz zur Limousine hat der Kombi ein verlängertes, steil abfallendes Dach.

Weil es viele verschiedene Kombis auf dem Markt gibt, hat jeder Hersteller für seine Fahrzeuglinie einen eignen Namen festgelegt. Bekannte Modelle sind der Avant (Audi), der Variant (VW), der Touring (BMW) oder der Caravan (Opel).

Der Volkswagen Passat, der Skoda Octavia oder der Opel Vectra Caravan sind beliebte Fahrzeugtypen.

Oldtimer

Ein Oldtimer ist mindestens 30 Jahre alt. Das kannst du am Kennzeichen erkennen: Der letzte Buchstabe ist ein H. Das H steht für „historisch“.

Den H-Status bekommt ein Oldtimer nicht einfach so. Du musst dein Fahrzeug vom TÜV prüfen lassen. Es wird festgestellt, ob das Auto noch im Originalzustand ist. Bauliche Veränderungen sind nicht erlaubt. Es wird auch der allgemeine Zustand des Fahrzeugs überprüft. Werden bei der Hauptuntersuchung Mängel festgestellt, wird dir das H-Kennzeichen wieder abgenommen.

Mit einem Oldtimer musst du pro Jahr nur etwa 200 Euro Kraftfahrzeugsteuer bezahlen, die Kfz-Versicherung ist normalerweise günstiger und du darfst überall ohne Umweltplakette fahren.

Der Porsche 914, der VW Käfer und der Ford Taunus sind beliebte Oldtimer-Fahrzeugtypen.

Hybridfahrzeug

Ferdinand Porsche erfand Anfang des 20. Jahrhunderts das erste Hybridfahrzeug. Der Hybridantrieb wurde vor allem bei Omnibussen eingesetzt. Hybride haben sich damals nicht durchgesetzt und erst seit den 80er und 90er Jahren in Deutschland weiterentwickelt.

Der Begriff Hybrid kommt von dem griechischen Wort hybrid. Das heißt übersetzt: Mischwesen. Ein Fahrzeug mit Hybridantrieb hat einen Elektromotor und einen Verbrennungsmotor (Benzinmotor oder Dieselmotor). Die Motoren laufen nicht gleichzeitig, sondern sind abwechselnd aktiv.

Der Verbrennungsmotor versorgt die Akkus des Elektroantriebs mit Energie. Die Batterie wird so wieder aufgeladen. Bei einem Plug-in-Hybrid können die Akkus auch am Stromnetz geladen werden. Hybridfahrzeuge verbrauchen beim Anfahren und Beschleunigen weniger Benzin. Außerdem sind Hybridfahrzeuge leiser als normale Autos.

Der Toyota Prius, der Honda Civic Hybrid und der Mercedes-Benz S 400 Hybrid sind beliebte Fahrzeugtypen in der Klasse Hybridfahrzeuge.

Plug-in-Hybride
Einen Plug-in-Hybride kannst du auch ans Stromnetz anschließen. © iStock/omada

Typklasse und Kfz-Versicherung

Informiere dich jedes Jahr beim GDV, ob dein Fahrzeug einer neuen Typklasse zugeordnet wurde. Das kann deine Versicherungskosten beeinflussen. Beachte aber: Die Typklassen sind für die Versicherungen nicht verbindlich.

Wie stark beeinflusst die Typklasse meine Kfz-Versicherung?

Wie hoch deine Kfz-Versicherung ist, hängt von vielen verschiedenen Dingen ab. Gefahrene Kilometer, Alter und Beruf können den Versicherungsbeitrag beeinflussen.

Die Höhe der Kfz-Versicherung ist aber auch stark vom Modell abhängig. Denn je nach zugeordneter Typklasse wird deine Versicherung teurer oder günstiger. Gerade beim Autokauf kann ein Kaufargument sein, zu welcher Typklasse das Modell gehört.

Wird dein Auto einer 2-3 Stufen höheren Typklasse zugeordnet, kann das bis zu 300 Euro in deiner Kfz-Versicherung ausmachen. Es kommt aber immer auf deinen Versicherungsanbieter, deinen Fahrzeugtyp und andere Dinge an.

Beispiele: Welche Autos haben eine hohe Typklasse und welche haben eine niedrige Typklasse?

Es lohnt sich schon vor dem Autokauf die Typklasse zu recherchieren. Sogar ähnliche Modelle können große Unterschiede aufweisen. Ist das eine Modell in der Vollkaskoversicherung günstiger, kann die Teilkaskoversicherung trotzdem teurer sein.

Was kann man bei einer Änderung der Typklasse tun?

Wird deine Kfz-Versicherung am Ende des Versicherungsjahres hochgestuft, kannst du das Sonderkündigungsrecht nutzen und deine Kfz-Versicherung wechseln.

Das gilt aber nur, wenn sich deine Typklasse oder deine Regionalklasse geändert hat und du deshalb mehr für deine Kfz-Versicherung bezahlen musst.

Das musst du beachten: Bei einer Kündigung solltest du sofort eine neue Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Sie ist für alle Fahrzeughalter Pflicht.

Welche Faktoren beeinflussen die Kfz-Versicherung noch?

Nicht nur die Typklasse beeinflusst den Betrag deiner Kfz-Versicherung. Für die meisten Versicherer ist wichtig:

Regionalklasse: Sie gibt an, wo du als Fahrzeughalter wohnst. Je weniger Unfälle von Fahrzeughaltern aus deinem Bezirk verursacht werden, desto besser.

Typklasse: Jedes Jahr wird berechnet, wie häufig ein Fahrzeugtyp Unfälle verursacht hat und welche Schäden entstanden sind.

Jährliche Kilometerzahl: Je mehr Kilometer du fährst, desto höher ist dein Unfallrisiko und auch deine Kfz-Versicherung.

Schadenfreiheitsrabatt: Je mehr Jahre du unfallfrei fährst, desto weniger musst du für deine Versicherung zahlen. Erfahre mehr über den Schadenfreiheitsrabatt.

Nutzerkreis: Meldest du weniger Personen auf dein Fahrzeug an, kannst du die Versicherungskosten senken.

Nutzeralter: Junge und ältere Fahrer verursachen im Schnitt mehr Unfälle als Fahrer mittleren Alters. Das Alter des Versicherungsnehmers und das Alter des jüngsten Fahrers beeinflussen die Versicherung.

Fahrzeugalter: Es zählt, ob das Auto beim Kauf neu oder gebraucht war. Fahrer mit neuen Autos verursachen im Durchschnitt weniger Unfälle.

Tarifgruppe: Landwirte, Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes fallen in die Tarifgruppe. Sie haben durchschnittlich weniger Unfälle als andere Autofahrer.

Selbstbeteiligung: Für die Kaskoversicherungen kannst du eine Selbstbeteiligung festlegen. Je höher sie ist, desto weniger musst du für deine Versicherung zahlen.

Typklasse prüfen

Dein Fahrzeugtyp bestimmt deine Typklasse. Das beeinflusst deine Kfz-Versicherung. Mit der Herstellerschlüsselnummer und der Typschlüsselnummer im Fahrzeugschein kannst du online deine Typklasse ermitteln und prüfen, ob sich etwas geändert hat.

Für die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Kaskoversicherungen ist die Typklasse wichtig. Es gilt: Je höher die Typklasse, desto mehr musst du normalerweise für deine Kfz-Versicherung bezahlen.

Wir wünschen dir allzeit gute Fahrt! Deine Allianz Direct

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