Allwetterreifen

Zahlt die Versicherung:

Bei Allwetterreifen?

Grundsätzlich haben Fahrer, die mit Allwetterreifen unterwegs sind, vollen Versicherungsschutz.

Doch was ist, wenn es zu einem Unfall kommt? Zahlt die Versicherung bei Allwetterreifen?

Informiere dich jetzt über die Kfz-Versicherung der Allianz Direct und erfahre, welche Besonderheiten es rund um das Thema Reifen und Versicherung gibt.

Unfall mit Allwetterreifen im Winter

Sollte es im Winter zu einem Unfall mit Allwetterreifen oder gar Sommerreifen kommen, zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel trotzdem. Hierbei gilt die Regelung, dass gegenüber dem Versicherungsnehmer und den berechtigten Fahrern auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit in der Regel verzichtet wird.

Gesetzliche Winterreifen-Regelung

In Deutschland gilt seit Dezember 2010 eine so genannte Winterreifenpflicht. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei schlechtem Wetter entsprechende Reifen aufgezogen werden müssen. Wer bei schlechter Witterung mit Sommerreifen fährt und von der Polizei erwischt wird, zahlt Bußgeld:

  • Unangepasste Bereifung: 60 Euro und 1 Punkt
  • Unangepasster Bereifung und Verkehrsbehinderung: 80 Euro und 1 Punkt
  • Unangepasster Bereifung und Gefährdung anderer: 100 Euro und 1 Punkt
  • Unfall mit unangepasster Bereifung: 120 Euro und 1 Punkt

An welchem Tag beginnt die Winterreifenpflicht?

Ein genaues Datum gibt es nicht. Häufig liest man von der „O-bis-O-Regel“. Das bedeutet, von Oktober bis Ostern soll man die Winterreifen aufziehen. Gesetzlich vorgeschrieben ist das so aber nicht. Die Winterreifenpflicht richtet sich nach den Wetterbedingungen.

"Matsch + Schnee"-Freigabe beachten

Die Winterreifen-Pflicht schließt Allwetterreifen ausdrücklich mit ein. Wichtig ist die sogenannte M+S-Freigabe der Allwetterreifen. Zeigen diese das M+S-Symbol verbunden mit einem stilisierten Eiskristall, dann erfüllt der Ganzjahresreifen die Mindeststandards für die Winterbereifung. Bei den Ganzjahresreifen mit dem Eiskristall-Symbol ist eine entsprechende Profiltiefe vorhanden.

Hättest du's gewusst?

  • Die gesetzlich Mindestprofiltiefe bei Winterreifen beträgt 1,6 mm.
  • Der ADAC empfiehlt im Winter mindestens 4 Millimeter.
  • Ab 3 Millimetern Profiltiefe Reifen spätestens austauschen.

Was passieren kann, wenn man mit Reifen fährt, die weniger als drei Millimeter Profil haben und es zu einem Unfall kommt, liest du im Ratgeber zur Winterreifenpflicht. Wir von Allianz Direct möchten, dass du sicher und mit der richtigen Bereifung an dein Ziel kommst!

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