Wie entsteht eigentlich Stau?

Das richtige Verhalten im Stau

Bist du dir unsicher, wie du dich bei einem Stau auf der Autobahn oder im Tunnel richtig verhältst?

Wir erklären dir das korrekte Verhalten im Stau und was du in welcher Situation tun musst. Außerdem zeigen wir dir, wie ein Stau entsteht und wie du ihn mit den wichtigsten Grundregeln vermeidest.

Wir haben mit Carla Bormann vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und einem ADAC-Experten über Stau und das richtige Verhalten bei einer Verkehrsstörung gesprochen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen dazu:

  • Wie verhalte ich mich richtig im Stau?
    • Die wichtigsten Grundregeln
    • Verhalten bei Stau auf der Autobahn
    • Verhalten bei Stau im Tunnel
  • Muss ich bei einem Stau immer eine Rettungsgasse bilden?
  • Was muss ich bei einem Stau beachten?
    • Im Sommer
    • Im Winter
  • Wie entsteht Stau?
    • Warum entsteht ein Stau?
    • Wie kommt es zu einem Stau aus dem Nichts?
    • Den richtigen Sicherheitsabstand einhalten
  • Kann ich Staus vermeiden?

Wie verhalte ich mich richtig im Stau?

Staut sich plötzlich der Verkehr, handeln viele Autofahrer oft unüberlegt. Wenn du auf dem Standstreifen weiterfährst oder die Rettungsgasse nicht beachtest, kann das schlimme Folgen haben.

Die wichtigsten Grundregeln

Wenn du die folgenden Regeln beachtest, kannst du dazu beitragen, dass sich der Stau schnell auflöst oder gar nicht erst entsteht und alle Verkehrsteilnehmer weiterfahren können.

1. Vorausschauend fahren

  • Merkst du, dass sich vor dir ein Stau bildet: Fahre langsamer und bremse nicht plötzlich.
  • Schalte die Warnblinkanlage ein.
  • Halte mindestens zwei Wagenlängen Abstand zum Vordermann.

2. Nicht aussteigen

  • Betrete nicht die Fahrbahn: Wenn du aus dem Auto aussteigst, weil du zum Beispiel auf die Toilette musst, kostet das 10 Euro Strafe.
  • Aber: In Notfällen oder bei einer Vollsperrung darfst du das Fahrzeug normalerweise verlassen. Informiere dich aber vorher über das Radio oder dein Navigationsgerät und beachte die Anweisungen der Polizei.

3. Nicht den Standstreifen benutzen

  • Wenn du auf dem Standstreifen fährst, kostet das 75 Euro Strafe und einen Punkt in Flensburg. Du darfst den Standstreifen nur benutzen, wenn Schilder anzeigen, dass er als Fahrspur dient.
  • Wenn du rückwärtsfährst oder wendest, kostet das 200 Euro Strafe und drei Punkte in Flensburg. Auch mit einem Fahrverbot oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren musst du rechnen.
  • Auch mit dem Motorrad darfst du nicht an einem Stau vorbeifahren. Das kostet ein Bußgeld von 100 Euro und du bekommst einen Punkt in Flensburg.

4. Rettungsgasse bilden

  • Sobald ein Stau entsteht, musst du eine Rettungsgasse bilden. Das ist überlebenswichtig, denn nur so können Einsatzkräfte direkt zum Unfallort fahren. Weitere Informationen findest du auch in unserem Ratgeber zum Thema Rettungsgasse und später im Artikel.
  • Leiste Erste Hilfe: Frische auch regelmäßig dein Wissen zur Ersten Hilfe im Straßenverkehr auf.

5. Gleichmäßiges Tempo fahren

  • Fahre immer ein gleichmäßiges Tempo und halte genug Abstand. Die Staugefahr ist am geringsten, wenn alle Verkehrsteilnehmer mit maximal 130 km/h unterwegs sind.
  • Fahre nicht zu schnell und bremse nicht plötzlich.
  • Wechsle im Stau nicht ständig die Spur.

6. Reißverschlussverfahren nutzen

  • Halte dich an das sogenannte Reißverschlussverfahren: Ein Fahrzeug auf der freien Spur lässt immer ein Fahrzeug von der blockierten Spur einfädeln.
  • Du musst anderen Verkehrsteilnehmern das Einordnen ermöglichen. Sonst musst du mit einem Verwarngeld in Höhe von 20 Euro rechnen.

7. Radio einschalten

  • Höre regelmäßig die Staumeldungen im Radio. Oft werden dir alternative Strecken vorgeschlagen.
  • Vertraue nicht blind auf dein Navigationsgerät: Bei kürzeren Staus (unter drei Kilometern Länge) solltest du keine alternative Route wählen. Sonst kommt es zu weiteren Staus auf den Nebenstraßen.
Autoradio
Schalte vor allem bei längeren Autofahrten regelmäßig das Radio ein, um aktuelle Staumeldungen zu hören. © iStock/PeopleImages

Verhalten bei Stau auf der Autobahn

Steuerst du auf einen Stau zu, solltest du

  1. die Warnblinkanlage einschalten.
  2. die Warnblinkanlage anlassen, bis das Fahrzeug hinter dir zum Stillstand gekommen ist.
  3. den Motor abstellen, wenn du länger als eine halbe Minute im Stau stehst.

In bestimmten Situationen darfst du bei einem Stau rechts überholen. Wenn die Autos auf der linken Fahrspur stillstehen, kannst du auf der rechten Spur vorbeifahren. Das gilt auch, wenn links nicht mehr als 60 km/h gefahren wird. In dem Fall darfst du rechts mit maximal 20 km/h mehr (also insgesamt 80 km/h) überholen.

Das bedeutet: Du musst auf der rechten Spur nicht automatisch stehen bleiben, wenn der Verkehr auf der linken Fahrspur stillsteht. Haltest du dich aber nicht an die Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h, musst du eine Strafe von 100 Euro zahlen und bekommst einen Punkt in Flensburg.

Bei einem Stau darfst du nicht einfach auf dem Standstreifen weiterfahren. Das gilt auch, wenn du bei der nächsten Ausfahrt abfahren musst. Das kostet 75 Euro Strafe und du bekommst einen Punkt in Flensburg.

Verhalten bei Stau im Tunnel

Der Straßenabschnitt in einem Tunnel ist normalerweise sehr eng. Die Sicht ist stark beschränkt und Autofahrer können Hindernissen schlecht ausweichen. Wenn es im Tunnel zusätzlich zu einem Stau kommt, bewahre Ruhe und beachte ein paar Grundsätze.

Staut sich der Verkehr im Tunnel, solltest du

  1. die Warnblinkanlage einschalten.
  2. mit fünf Meter Abstand zum Vordermann am Fahrbahnrand stehen bleiben.
  3. den Motor abstellen.

Bleibe im Fahrzeug und achte auf Radioansagen, Infotafeln oder Anweisungen der Polizei. Im Tunnel wird normalerweise über den UKW-Rundfunk (Rundfunk auf Ultrakurzwelle) ein Programm ausgestrahlt, das die Gefahrenmeldungen der Tunnelzentrale durchgibt.

Das solltest du wissen: Bemerkst du Rauch oder Feuer im Tunnel, verlasse sofort das Auto. Suche den nächsten Fluchtausgang auf und entferne dich aus dem Tunnel. Bei schlechter Sicht kannst du dich dabei an der Notbeleuchtung orientieren oder an der Wand entlang tasten.

Muss ich bei einem Stau immer eine Rettungsgasse bilden?

„Schon bei stockendem Verkehr oder Schrittverkehr muss die Rettungsgasse gebildet werden“, sagt Carla Bormann, Referatsleiterin und stellvertretende Pressesprecherin des DVR. „Die Fahrzeuge können sonst nicht mehr gut bewegt werden, wenn sie dicht an dicht stehen.“

Du solltest also schon bei der Entstehung eines Staus die lebensnotwendige Rettungsgasse beachten. „Sie muss gebildet werden, noch bevor die Sirenen von der Polizei, dem Notarzt oder der Feuerwehr zu hören sind“, erklärt Carla Bormann.

So bildest du die Rettungsgasse: Fahrzeuge, die auf dem linken Fahrstreifen fahren, weichen nach links aus. „Fahrzeuge auf einem der übrigen Fahrstreifen fahren immer nach rechts. Dabei ist es egal, wie viele Fahrstreifen es gibt“, erklärt die Expertin vom DVR. Das bedeutet, auch bei drei- oder vierspurigen Autobahnen fahren nur die Autos auf der linken Spur nach links. Alle anderen Fahrzeuge weichen nach rechts aus.

Die Rettungsgasse sollte außerdem solange bestehen bleiben, bis du ein Signal zum Weiterfahren bekommst. „Auch wenn schon erste Notfallfahrzeuge durchgefahren sind, können jederzeit weitere Einsatzkräfte folgen“, sagt Carla Bormann.
 

 

Rettungsgasse Infografik
So bildest du auf einer dreispurigen Straße die Rettungsgasse. © BMVI/DVR-Kampagne „Runter vom Gas“

Was muss ich bei einem Stau beachten?

Beachte bei einem Stau die wichtigsten Grundregeln, die wir dir oben erklärt haben. Du solltest auch bei längeren Autofahrten im Sommer und im Winter immer auf einen Stau vorbereitet sein.

Im Sommer

Hitze macht Autofahrer müde, unkonzentriert und verschlechtert die Reaktionsfähigkeit. So überstehst du einen Stau bei heißen Temperaturen am besten:

  • Klimaanlage checken: Bevor du in den Sommerurlaub aufbrichst, solltest du deine Klimaanlage überprüfen. Merkst du, dass die Belüftung nicht einwandfrei funktioniert, suche noch vor Reiseantritt eine Werkstatt auf.
  • Mittagshitze vermeiden: Schon vor der Abfahrt kannst du einen Stau in der Mittagshitze umgehen. Fahre in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden los. Solltest du in dieser Zeit trotzdem in einen Stau geraten, sind zumindest die Außentemperaturen erträglich.
  • Sonnenschutz anbringen: Wenn du im Stau stehst und es sehr heiß wird, kannst du vor allem an den hinteren Seitenfenstern einen Sonnenschutz anbringen. Auf dem Markt gibt es Sonnenblenden, Rollos und Autovorhänge in verschiedenen Größen.
  • Viel trinken: Auf langen Autofahrten solltest du bis zu drei Liter Flüssigkeit zu dir nehmen. Das fördert die Konzentration. Mineralwasser, Tees oder verdünnte Fruchtsäfte mit Zimmertemperatur eignen sich am besten. Vermeide aber gekühlte Getränke. Sie führen zu starkem Schwitzen, weil der Körper den Temperaturunterschied ausgleichen muss.
  • Tank im Blick behalten: Achte regemäßig darauf, dass der Tank ausreichend gefüllt ist. Fahre frühzeitig zu einer Tankstelle, damit dir der Motor im Stau nicht einfach ausgeht.

Im Winter

Gerätst du im Winter in einen Stau, kann das unangenehm werden. Wir zeigen dir, woran du bei niedrigen Temperaturen denken musst:

  • Warme Kleidung anziehen: Wenn du im Winter eine längere Autofahrt vor dir hast, ist eine warme Bekleidung das A und O.
  • Decken und heiße Getränke mitnehmen: Nimm im Winter vorsorglich Decken und heiße Getränke auf die Autofahrt mit. Stehst du im Stau, kannst du dich aufwärmen. Wird dir trotzdem kalt, solltest du Arme und Beine so gut wie möglich bewegen.
  • Heizung einschalten: Vor allem bei längeren Staus solltest du die Heizung anmachen. Behalte aber immer im Hinterkopf, dass dabei mehr Kraftstoff verbraucht wird. Überprüfe also regelmäßig deinen Tank.

Wie entsteht Stau?

Hast du dich auch schon oft gefragt, wie und warum ein Stau im Straßenverkehr eigentlich entsteht? Wir erklären dir hier, was ein Stau ist, wie es zu Verkehrsstörungen kommt und warum Staus aus dem Nichts entstehen können.

Wann spricht man von einem Stau? „Fahren mehrere Fahrzeuge im Straßenverkehr einen Kilometer oder über fünf Minuten unter 40 km/h, ist das eine Verkehrsstörung“, erklärt ein Experte des ADAC. Liegt die durchschnittliche Geschwindigkeit zwischen 40 und 20 km/h, wird von stockendem Verkehr gesprochen. „Fahren die Autos unter 20 km/h ist das Stau“, so der ADAC-Experte.

Ein Stau lässt sich nicht immer auf eine bestimmte Ursache zurückführen. Es ist also nicht grundsätzlich eine Baustelle oder ein Unfall für die Verzögerung verantwortlich. Meistens kommt es zu einer Stauwelle, die vor allem durch zu dichtes Auffahren oder durch zu viele Autos auf der Straße entsteht. Der Verkehrsfluss wird gestört, die Fahrzeuge müssen abbremsen. Daraus folgt eine Kettenreaktion.

Warum entsteht ein Stau?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Staus entstehen. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Überlastung: Auf den Straßen herrscht oft zu viel Verkehr. Vor allem in der Urlaubszeit kommt es zu Staus, weil zu viele Fahrzeuge unterwegs sind. Oft werden dann Sicherheitsabstände nicht mehr eingehalten und die Verkehrsteilnehmer fahren nicht das gleiche Tempo. Ein Stau aus dem Nichts entsteht. Vermeide Stoßzeiten wie zum Beispiel den Ferienanfang.
  • Geschwindigkeitsunterschiede: Sind viele Autos auf der Straße unterwegs, kommt es zu großen Geschwindigkeitsunterschieden. Würden alle Fahrzeuge im gleichen Tempo fahren, gäbe es viel weniger Staus.
  • Dichtes Auffahren: Fährst du deinem Vordermann zu dicht auf und bremst wieder scharf, behindert das den Verkehrsfluss. In den Fällen kommt es zu einer Kettenreaktion. Ein Stau entsteht. Im Notfall ist auch der Bremsweg zu kurz und es passieren Auffahrunfälle.
  • Baustellen: Befindet sich auf der Straße eine Baustelle, ist meist ein Streckenabschnitt oder eine Spur gesperrt. Weil viele Autofahrer das sogenannte Reißverschlussverfahren nicht korrekt beachten, kommt es zu einem Stau. Wie das Reißverschlussverfahren funktioniert, erklären wir dir im nächsten Abschnitt.
  • Unfälle: Bei Unfällen im Straßenverkehr fahren Autofahrer oft langsamer, um das Geschehen beobachten zu können. Bremst du am Unfallort ab, kommt es zu unnötigen Verzögerungen. Außerdem ist es riskant und kann zu Folgeunfällen führen.

Wie kommt es zu einem Stau aus dem Nichts?

Der Stau aus dem Nichts wird auch Phantomstau genannt. Er ist eine Verkehrsstörung, die keine bestimmte Ursache hat. Er entsteht meist durch eine Kettenreaktion, an der die Verkehrsteilnehmer selbst schuld sind. Normalerweise wird ein Stau aus dem Nichts durch zu dichtes Auffahren und häufige Spurwechsel ausgelöst.

Das passiert so: Fährt dein Vordermann einem Fahrzeug zu dicht auf und muss bremsen, musst auch du deutlich langsamer fahren. Genauso geht es deinem Hintermann und auch dem Fahrzeug dahinter. Es kommt zu einer Kettenreaktion. Der fließende Verkehr wird zu einem Stau, der sich schnell über einige Kilometer ausbreiten kann.

Stauforscher raten Autofahrern, ihre Geschwindigkeit dem Vordermann anzupassen, statt zu überholen. Außerdem solltest du unnötige Spurwechsel vermeiden und den Sicherheitsabstand einhalten. Fahre nicht zu dicht auf und bremse nicht plötzlich ab, sondern verlangsame frühzeitig das Tempo. Der Verkehr bleibt so besser im Fluss und du kommst am Ende schneller voran.

Interessant: Derjenige, der einen Phantomstau auslöst, bekommt normalerweise gar nichts davon mit. Der Stau entsteht meist erst 15 bis 25 Meter hinter ihm. Der Verursacher ist also längst weg, während andere Fahrzeuge noch stehen.

Den richtigen Sicherheitsabstand einhalten

In § 4 Abs. 1 StVO steht, dass der Abstand zu deinem Vordermann so groß sein muss, dass du problemlos hinter ihm anhalten kannst. Auf der Autobahn gilt die Zwei-Sekunden-Regel oder die Faustformel: halber Tacho in Metern.

Die Zwei-Sekunden-Regel bedeutet: Suche dir einen bestimmten Punkt auf der Straße oder am Fahrbahnrand. Hat das Fahrzeug vor dir diesen Punkt erreicht, zählst du im Sekundentakt bis zwei. Erst dann solltest du selbst an dem ausgesuchten Punkt ankommen. Bist du früher dort, ist dein Sicherheitsabstand zu gering.

Der halbe Tacho in Metern bedeutet: Bist du mit 100 km/h unterwegs, musst du einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern einhalten. Orientiere dich dabei an den Leitpfosten. Sie sind in der Regel im Abstand von 50 Metern aufgestellt.

Hältst du zu wenig Sicherheitsabstand zu deinem Vordermann, riskierst du nicht nur einen Unfall oder einen Stau. Du musst auch mit einem Bußgeld bis zu 400 Euro rechnen. Ein Fahrverbot und ein bis zwei Punkte in Flensburg sind außerdem möglich.

Kann ich Staus vermeiden?

„Manche Staus entstehen durch zufällige Ereignisse wie Unfälle oder umgestürzte Bäume. Da kann man eigentlich nichts machen. In den meisten Fällen sind aber hohe Verkehrsbelastungen der Auslöser“, sagt ein Experte des ADACs.

In den Fällen ist es sinnvoll, antizyklisch zu fahren. Das bedeutet: „Durch die Wahl eines günstigen Fahrtzeitpunkts kann man versuchen, die Staugefahr zu vermeiden“, rät der ADAC-Experte. Grundsätzlich solltest du unter der Woche, und nicht am Wochenende, auf eine längere Autoreise aufbrechen. Vermeide auch den Berufsverkehr. Am besten informierst du dich vorher mit Hilfe des ADAC Staukalenders über häufige Brennpunkte.

„Es ist auch sinnvoll, immer genug Zeit für Pausen und mögliche Baustellen oder Staus einzuplanen“, rät Carla Bormann vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Für den Fall, dass du doch in einen Stau gerätst, solltest du dir vor Fahrtantritt eine alternative Strecke heraussuchen. „Wer im Stau steht, sollte gelassen bleiben. Ständiges Spur wechseln führt zu Bremsmanövern und weiteren Stauwellen. Das bringt niemanden voran“, sagt Carla Bormann.

Auf der sicheren Seite

Das richtige Verhalten im Stau auf der Autobahn oder im Tunnel ist wichtig, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Als Grundsatz gilt immer: Fahre vorausschauend und achte auf die Meldungen im Radio oder die Anweisungen der Polizei. Vermeide häufige Spurwechsel und fahre an einer Unfallstelle zügig vorbei. So kommt der Verkehr nicht noch mehr ins Stocken.

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