Familie fährt in Urlaub

Lange Autofahrt mit Kindern: 6 Tipps

"Wann sind wir endlich da?" - Lange Autofahrten mit Kindern können anstrengend und langweilig sein.

Damit die Autoreise mit deinen Kindern entspannt wird, haben wir sechs Tipps für lange Autofahrten: von Spielen über die perfekte Pause bis hin zu Reiseübelkeit.

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Mit unseren sechs Tipps meisterst du eine lange Autofahrt mit deinen Kindern problemlos:

  1. Autoreise mit Kindern vorbereiten
  2. Für Unterhaltung sorgen
    • Bücher
    • Spiele
    • Tablet & Co.
  3. Regelmäßige Pausen einplanen
  4. Richtigen Proviant einpacken
  5. Schlafrhythmus der Kinder nutzen
  6. Auf Reiseübelkeit vorbereiten

1. Autoreise mit Kindern vorbereiten

So bereitest du dich am besten auf die Fahrt vor:

  • Kinderfreundliche Autohöfe und Rastplätze recherchieren.
  • Das Auto mit Kopfkissen und Decken gemütlicher machen.
  • Einen sicheren Kindersitz kaufen, der auch auf langen Fahrten bequem ist.
  • Sonnenschutz an die Fenster anbringen.
  • Gepäck gut sichern, damit bei starkem Bremsen keine Gegenstände durch das Auto fliegen und deine Kinder gefährden können.
  • Zusätzliche Warnwesten für Kinder und Hunde besorgen. Die sind für sie zwar keine Pflicht, aber zu empfehlen.
  • Feuchttücher, Küchenrolle, Mülltüten und Wechselklamotten griffbereit verstauen.

Tipp: Beziehe deine Kinder in die Planung mit ein. Dadurch können sie sich auf die Reise vorbereiten und verstehen besser, was auf sie zukommt.

2. Für Unterhaltung sorgen

Damit sich deine Kinder auf der langen Autofahrt nicht langweilen, haben wir für dich die besten Unterhaltungsmöglichkeiten gesammelt:

Bücher

  • Spannende Geschichten zum Lesen (Vorsicht: Kann Übelkeit fördern) oder Vorlesen
  • Malbücher (mit Kindertisch, der über dem Schoß aufgestellt werden kann, speziell fürs Auto; Vorsicht: Kann Übelkeit fördern)
  • Hörbücher (eine besonders gute Lösung für Kinder, die zu Reiseübelkeit neigen)

Spiele

  • „Ich kenne was, was du nicht kennst“: Ein Spieler muss sich einen Gegenstand vorstellen und die anderen diesen durch Ja- oder Nein-Fragen erraten.
  • „Wer bin ich?“: Hier werden keine Gegenstände, sondern Personen erraten.
  • Geschichten zu Gesehenem ausdenken, zum Beispiel zum Nachbarfahrzeug oder der Schafherde.
  • „Ich packe meinen Koffer“
  • Kleine Stofftiere mit Klett können an die Decke oder Rücksitze „geklebt“ werden.
  • Kartenspiele wie Uno oder Quartett

Tablet & Co.

  • Tablet-Halterung für die Kopfstütze zum Filmschauen
  • Kinderspiele für das Smartphone oder Tablet
  • Kleine Fotosession mit Aufgaben im Auto veranstalten (entweder mit einer kleinen Kamera oder dem Handy)

3. Regelmäßige Pausen einplanen

Plane mindestens alle zwei Stunden eine Pause für deine Kinder ein. Halte am besten an kinderfreundlichen Raststätten mit Spielplatz oder ein Stück von der Autobahn entfernt im Grünen.

Biete deinen Kindern die Möglichkeit, sich richtig auszutoben. Dafür kannst du zum Beispiel ein Springseil oder Gummitwist mitnehmen. Auch Babys sollten sich regelmäßig auf einer Krabbeldecke so richtig strecken können.

Tipp: Plane auch längere Pausen ein, zum Beispiel an einem Badesee oder einer Sehenswürdigkeit, die deinen Kindern Spaß machen.

Wichtig: Achte nach den Pausen unbedingt darauf, dass deine Kinder nicht in ein stark klimatisiertes Auto steigen. Dadurch können sie sich schnell erkälten.

4. Richtigen Proviant einpacken

Packe für lange Autoreisen mit Kindern leichte Lebensmittel ein, die nicht fettig sind. Der Vorteil: Sie liegen nicht schwer im Magen und deinen Kindern wird nicht übel. Verzichte auch auf Lebensmittel mit viel Zucker. Der macht deine Kinder aktiver und sie kommen nur schwer zur Ruhe.

Als Proviant eignen sich vor allem:

  • Brote mit Käse und Salat
  • Wraps
  • Gemüsesticks
  • Obst
  • Nüsse

Packe außerdem genug zu trinken ein. Auch bei Staus und dadurch längeren Fahrten dürfen die Getränke nicht ausgehen.

Vorsicht: Lasse deine Kinder nicht im Auto essen, sondern während den Pausen. Dadurch wird ihnen nicht so schnell schlecht und im Falle einer scharfen Bremsung verschlucken sie sich nicht.

5. Schlafrhythmus der Kinder nutzen

Nutze auf der Autoreise den Schlafrhythmus deiner Kinder und fahre lange Strecken dann, wenn sie normalerweise müde sind. So schlafen die Kinder auch während der Fahrt und die Reise ist weniger anstrengend für sie. Nachts sind die Straßen normalerweise auch frei und du riskierst keinen Stau. Fahre wenn möglich nicht länger als fünf Stunden pro Tag.

Wichtig: Schlafe dich selbst vor der Reise gut aus, um fit für die nächtliche Autofahrt zu sein.

6. Auf Reiseübelkeit vorbereiten

Übelkeit während der Autofahrt ist nichts Ungewöhnliches. Reiseübelkeit entsteht dadurch, dass man sich selbst nicht bewegt, der Gleichgewichtssinn durch das fahrende Auto aber Bewegung meldet.

Das kann deinen Kindern helfen:

  • Aus dem Fenster schauen, damit die Augen und der Gleichgewichtssinn einen Bezugspunkt haben.
  • Kein Tablet, Buch oder Smartphone zur Beschäftigung geben, denn dann meldet das Auge dem Gehirn Stillstand und der Gleichgewichtssinn kommt durcheinander.
  • Regelmäßig frische Luft ins Auto lassen.
  • Genug zu trinken geben.
  • Vor der Fahrt eine leichte Mahlzeit essen lassen, damit der Magen nicht leer ist.

Halte für den Notfall eine Spucktüte griffbereit.

Entspannt in den Urlaub

Seid ihr als Eltern entspannt, fällt es auch den Kindern leichter, zur Ruhe zu kommen. In unserem Ratgeber „Urlaub mit dem Auto: 11 Tipps“ erfährst du, wie du schnell und entspannt ans Ziel kommst und welche Regeln du in anderen Ländern beachten musst.

So steht einer schönen Autoreise mit deinen Kindern nichts mehr im Weg!

Das Allianz Direct Team wünscht dir eine entspannte Fahrt mit deinen Kindern!
 

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