Auto polieren

Auto polieren: Kosten & Tipps

Das Auto zu polieren hilft dir, matten und stumpfen Lack wieder auf Hochglanz zu bringen.

Der Autolack dient außerdem als Schutzhülle für dein Auto. Durch regelmäßiges Polieren bleibt es langfristig geschützt und gepflegt. Hier erfährst du, wie eine Autopolitur funktioniert und welche Kosten dabei anfallen.

Der Autolack bildet die Schutzhülle deines Autos. Eine regelmäßige Politur hilft dir dabei, ihn zu schützen und zu pflegen. Hier beantworten wir dir alle wichtigen Fragen dazu:

  • Auto polieren: Vorteile
  • Auto polieren: Profi oder selber machen?
  • Auto selbst polieren: Anleitung & Tipps
  • Ergebnis konservieren und Auto versiegeln
  • Auto professionell polieren: Welche Kosten entstehen?

Auto polieren: Vorteile 

Der Autolack sorgt nicht nur für eine schöne Optik, sondern dient auch als Schutz, damit Feuchtigkeit und Verschmutzungen das Metall nicht angreifen können. Fehlt der Autolack als Schutzschicht, kann das Metall rosten und so ein großer Schaden entstehen, der hohe Kosten verursachen kann.

Der Alltag des Straßenverkehrs und die typischen Umwelteinflüsse strapazieren den Autolack auf Dauer: Denn nicht nur Feuchtigkeit und Schmutz, sondern auch Vogelkot, Streusalz, Insektenreste, Baumharz, Steinschläge, Hagel, Schnee und Frost setzen dem Lack zu. Vogelkot etwa greift den Autolack an, wenn du ihn nicht frühzeitig mit reichlich Wasser abwäschst.

Dagegen hilft, das Auto regelmäßig zu polieren. Denn die Polituren für Autolack enthalten feine Schleifkörner. Beim Polieren trägst du die oberste, schon verwitterte oder angeschlagene Lackschicht ab und legst eine neue frei. Jede Politur schleift also eine sehr dünne Schicht Klarlack weg.

Vorteile sind laut der Welt: Durch eine Autopolitur lassen sich auch kleine Kratzer entfernen, in denen sich Rost abgesetzt hat. Wenn du dein Auto dann mit einer Schutzversiegelung behandelst, bleibt es bei jedem Wetter und gegen unterschiedliche Witterungsbedingungen optimal geschützt.

Das Ergebnis: Ein polierter und glänzender Lack sieht schön aus und lässt das Auto hochwertig erscheinen. Durch eine regelmäßige Autopolitur trägst du außerdem zum Werterhalt deines Wagens bei.

Wie oft sollte ich mein Auto polieren?

Wann du dein Auto polieren solltest, ist immer von seinem Zustand abhängig. Es kommt also darauf an, wie häufig du das Fahrzeug nutzt und wie alt dein Auto ist. Grundsätzlich gilt: Das Auto solltest du nicht zu häufig und nie in praller Sonne polieren. Auch sehr kalte Temperaturen sind beim Polieren zu vermeiden.

Tipp: Es ist empfehlenswert, das Auto nicht mehr als zweimal im Jahr zu polieren. Sonst könntest du den Lack beschädigen. Denn jede Politur schleift den Autolack und entfernt so eine dünne Lackschicht.

Wann sollte ich mein Auto polieren?

Die optimalen Bedingungen zum Auto-Polieren sind bei nicht zu heißen und nicht zu kalten Temperaturen. Der Grund: Ist es sehr warm, zieht die Politur sehr schnell in den Lack ein und erschwert das Polieren. Ist es zu kalt, kann das Erhitzen des Lacks durch die Reibung bei der Politur dem Autolack schaden.

Grundsätzlich eignen sich daher das Frühjahr und der Herbst gut, um das Auto zu polieren. Der Frühling bietet sich auch an, weil mit der Autopolitur das Streusalz vom Lack wieder entfernt werden kann, das dem Lack stark zusetzt.

Auto selber polieren
Wenn du dein Auto selbst polierst, fallen deutlich geringere Kosten an als in einer Werkstatt. © gettyimages/Ivanko_Brnjakovic

Auto polieren: Zum Profi oder selber machen? 

Um sich die Kosten für das Polieren zu sparen, legen viele gerne selbst Hand an ihrem Auto an. Denn in einer Werkstatt oder bei einem Autopflegebetrieb sind die Kosten für die Autopolitur höher: Als Kunde zahlst du dort auch für die speziellen Kenntnisse und das handwerkliche Geschick des Profis.

Die Autopolitur kannst du in einer Werkstatt oder in speziellen Reinigungs- und Aufbereitungsstätten für die Autopflege durchführen lassen. Willst du Kosten sparen, solltest du dein Auto selbst polieren.

Das Aufsuchen einer Werkstatt kann aber aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein: zum Beispiel bei Besonderheiten wie Unebenheiten, kleinen Dellen, Lack-Kratzern, aufgeplatztem Lack oder wenn du einfach keine Zeit für das Polieren deines Autos hast. Auch, wenn du einen besonderen Lack für dein Fahrzeug brauchst, kann es sinnvoll sein, das Auto in einer professionellen Werkstatt oder Lackiererei polieren zu lassen.

Auto selbst polieren: Anleitung & Tipps 

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, wie du dein Auto selbst polieren kannst: mit der Hand oder mit einer Maschine. Hier erfährst du, welche Ausrüstung du für beide Methoden benötigst, worauf du beim Polieren achten musst und was bei der Vor- und Nachbereitung wichtig ist.

Die richtige Vorbereitung

Bevor du dein Auto polierst, solltest du es zuerst gründlich reinigen. Entferne den gesamten Schmutz, Pollen und Staubpartikel, die sich auf der Oberfläche deines Autos angesammelt haben. Das ist wichtig, damit das Auto bei der Politur nicht zerkratzt. Denn befinden sich noch Rückstände auf der oberen Lackschicht, kann die Polierbewegung den Lack beschädigen.

Wasche das Auto, indem du zum Beispiel eine Waschanlage besuchst oder es per Handwäsche reinigst. Kontrolliere danach noch einmal, ob die Oberfläche wirklich sauber ist.

Hartnäckigen Schmutz wie Insektenreste kannst du mit speziellen Reinigern entfernen. Im Fachhandel gibt es Autoreiniger für verschiedene Arten von Schmutzrückständen (zum Beispiel Insektenreste, Baumharz). Weitere Tipps, wie du einzelne Teile deines Autos reinigst und pflegst, findest du auch in unserem Ratgeber „Fahrzeugaufbereitung“.

Ein paar Tipps zur Vorbereitung:

  • Auto trocknen lassen: Wichtig ist, dass das Auto vor der Politur vollständig trocken ist. Du kannst aber zum Beispiel auch Autoleder zum Abreiben verwenden, damit das Auto schneller trocken wird.
  • Pflegemittel auftragen: Zum Schutz der Kunststoffteile (zum Beispiel Stoßstange, Seitenspiegel) hilft es, sie vorbeugend mit einem Pflegemittel einzureiben. So kannst du mögliche Politurreste einfach wieder entfernen.
  • Aussparungen abkleben: Außerdem solltest du Scheinwerfer, Scheiben und andere Teile abkleben, die du nicht polieren willst. Sonst könnten sie versehentlich mitpoliert werden und erscheinen danach blank oder sogar weiß.
  • Den richtigen Ort wählen: Am besten führst du die Autopolitur an einem geschützten Ort wie deiner Garage oder einem Carport durch. Dort ist das Auto vor Wind, Schmutz und Sonne geschützt. Denn Sonnenlicht lässt die Autopolitur schneller hart werden. Beim Polieren können so schnell unschöne Spuren oder Schäden entstehen.
Waschen vor der Autopolitur
Vor der Politur deines Lacks solltest du dein Auto gründlich reinigen. © gettyimages/DeviDO

Lack prüfen & ausbessern

Bevor es an die Politur geht, solltest du dir den aktuellen Zustand deines Autos zunächst noch einmal ansehen. Überprüfe, ob du auf der Karosserie Kratzer oder Dellen im Lack findest. Vor allem Steinschlag kann dem Autolack zusetzen. Wie du selbst kleinere Kratzer mit Politur ausbesserst und welche Schritte dafür nötig sind, kannst du in unserem Ratgeber „Auto lackieren“ nachlesen. Darin erfährst du auch, wie du bei größeren Lackschäden vorgehen solltest.

Wichtig ist: Grundsätzlich solltest du Lackschäden immer schnell ausbessern. Denn je länger du wartest, desto mehr Rost kann sich bilden. Das kann zu deutlich höheren Reparaturkosten führen.

Anleitung: Auto von Hand polieren

Wenn du dein Auto von Hand polieren willst, solltest du die folgende Ausrüstung bereitstellen:

  • eine für deinen Lack geeignete Politur (Poliermittel)
  • Polierschwamm, -pad oder -watte
  • weiche Mikrofasertücher
  • optional: Handpolierhilfe, auf der du das Polierpad zur Unterstützung anbringen kannst

Bei der Politur solltest du dir generell ein Bauteil nach dem anderen vornehmen: Teile dein Auto dafür in einzelne Abschnitte auf, zum Beispiel in Dach, Motorhaube und Türen, und bearbeite sie nach und nach. Fange also zum Beispiel mit dem Autodach an, danach bearbeitest du die Rückseite.

Folgende Schritte sind nötig, um dein Auto mit der Hand zu polieren:

  1. Trage das Poliermittel auf den Schwamm, das Pad oder die Polierwatte auf. Wichtig: Gib die Politur nicht direkt auf den Lack, sonst können Flecken entstehen.
  2. Verteile die Politur mit Schwamm, Polierpad oder -watte gleichmäßig auf der zu polierenden Fläche.
  3. Bearbeite den Lack mit der Politur dann zunächst im sogenannten Kreuzstrich, durch horizontale und vertikale Bewegungen. Achte darauf, gleichmäßig und zunächst nur leichten Druck auszuüben. Der Lack soll nur ausgebessert und nicht komplett abgeschliffen werden. Tipp: Abhängig vom Zustand des Lacks kann es sich auch anbieten, die Politur zuerst mit einem gröberen Polierschwamm zu schleifen, dann kannst du mit einem feineren nachpolieren.
  4. Hast du die gewählte Fläche einmal horizontal und einmal vertikal bearbeitet, entspricht das einem Durchgang. Wiederhole das Vorgehen über mehrere Durchgänge. Du kannst mit dem Polieren aufhören, sobald die Autopolitur eine milchige Färbung zeigt oder nicht mehr zu sehen ist, und die Lackoberfläche wieder glatt ist.
  5. Ist das Bauteil fertig poliert, trägst du die überschüssige Politur sofort mit einem weichen Mikrofasertuch ab und polierst dann damit gegen die Richtung der Politur noch einmal nach. Wartest du zu lange, kann es passieren, dass die überschüssige Politur trocknet.
  6. Entfette die Oberfläche dann am besten mit einem speziellen Kontrollreiniger wie Isopropanol. Das Mittel erhältst du in einem Fachgeschäft oder online.
  7. Mit der Handaußenfläche kannst du zusätzlich neben dem optischen Ergebnis überprüfen, ob sich die Oberfläche glatt anfühlt. Fühlt sie sich glatt an, ist der Lack gut poliert.

Tipp: Hast du sensible Haut an den Händen, solltest du zum Polieren Handschuhe überziehen. So vermeidest du, dass deine Hände in direkten Kontakt mit dem Politurmittel kommen.

Wichtig: Willst du dein Auto von Hand polieren, solltest du genügend Zeit einplanen. Für das gesamte Auto kannst du, je nach Größe und Arbeitsaufwand, auch mehrere Tage benötigen.

Du solltest auch unbedingt darauf achten, die richtige Politur für den Lack zu verwenden. Für jede Lackfarbe gibt es spezielle Polituren. So gibt es zum Beispiel Polituren speziell für roten oder blauen Lack.

Grundsätzlich gilt auch: Bei einer gröberen Politur ist die Gefahr höher, dass du aus Versehen Hologramme (Schlieren oder runde Spiegelungen) in deinen Lack polierst. Bist du mit der Politur noch unerfahren, bietet es sich deshalb an, eine feinere Politur zu verwenden. Die Endpolitur solltest du immer mit einer sehr feinen Politur abschließen.

Autopolieren nach Anleitung
Politurreste solltest du mit einem weichen und fusselfreien Mikrofasertuch abnehmen. © gettyimages/Bhakpong

Anleitung: Auto mit der Maschine polieren

Das Auto lässt sich nicht nur mit der Hand, sondern auch mit einer speziellen Maschine polieren. Sie bietet einige Vorteile: Im Vergleich zum Polieren mit der Hand kannst du die Autopolitur mit der Maschine deutlich schneller und mit weniger Kraft durchführen. Insgesamt lässt sich der Lack damit auch sorgfältiger und glatter bearbeiten.

Der Nachteil: Der Umgang mit der Maschine erfordert die nötige Technik und ein hohes Maß an Sorgfalt. Wird die Maschine nicht richtig eingesetzt, kann es schnell zu Lackschäden kommen oder es können Hologramme (Schlieren oder runde Spiegelungen im Lack) entstehen.

Folgende Schritte sind laut dem Experten der Autolack Affen nötig, um dein Auto mit der Maschine zu polieren:

  1. Gib das Poliermittel auf den Rotationsteller mit dem Polierschwamm der Poliermaschine. Für einen harten Lack solltest du ein härteres Polierpad wählen, für eine feinere Politur entsprechend ein weicheres. Dasselbe gilt für die Politur. Beachte auch: Verwende eine Politur, die für die Einarbeitung mit der Maschine ausgelegt ist.
  2. Lege das Kabel der Maschine über die Schulter, damit es nicht gegen den Lack kommen kann.
  3. Feuchte das Pad, wenn nötig, mit etwas Wasser aus einer Sprühflasche an, damit sich das Mittel später gleichmäßig auf dem Lack verteilt. Wichtig: Damit die Maschine kalt bleibt, muss der Polierschwamm immer feucht und mit Politur versehen sein.
  4. Verteile die Politur mit dem Polierschwamm der Maschine dann grob auf der zu polierenden Autofläche.
  5. Führe die Maschine dann zunächst bei einer mittleren Drehzahl über die Oberfläche des Autolacks. Übe dabei immer nur leichten und gleichmäßigen Druck auf die Karosserie aus. Geh im sogenannten Kreuzstrich vor: Fahre mit der Maschine erst in vertikalen und dann in horizontalen Linien über den Lack. So sorgst du dafür, dass der Lack gleichmäßig bearbeitet wird.
  6. Es ist wichtig, dass du die Maschine immer in Bewegung hältst. Es kann sonst passieren, dass sich der Lack stellenweise stark erhitzt und so Schaden nimmt.
  7. Hast du die gewählte Fläche einmal horizontal und einmal vertikal bearbeitet, entspricht das einem Durchgang. Wiederhole das Vorgehen über mehrere Durchgänge. Du kannst mit dem Polieren aufhören, sobald die Autopolitur milchig aussieht oder nicht mehr zu sehen ist, und die Lackoberfläche wieder glatt ist.
  8. Später kannst du die Drehzahl der Maschine und/oder den Druck auch erhöhen, um tiefere Kratzer im Lack zu entfernen.
  9. Entferne mögliche Politurreste mit einem Mikrofasertuch, wenn der Lack glatt ist.
  10. Entfette den Lack mit einem Kontrollreiniger wie Isopropanol.

Tipp: Arbeite am Anfang am besten erst mit einer geringen Drehzahl. So kannst du ein Gefühl für die Maschine bekommen. Wenn du dich sicher fühlst, kannst du die Drehzahl immer noch erhöhen. Verbringe auch nicht zu viel Zeit an einer Stelle und sei insbesondere an den Kanten vorsichtig. Um sicherzugehen hilft es, harte Ecken und Kanten auch beim Polieren mit der Maschine separat mit der Hand zu polieren.

Poliermaschinen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Sie sind ab einem Preis von 30 Euro bis hin zu 400 Euro erhältlich. Tipp: Bei der Auswahl solltest du dich am besten von einem Fachmann beraten lassen.

Auto mit Maschine polieren
Mit einer Maschine lässt sich das Auto deutlich schneller polieren als von Hand. © gettyimages/AndreyPopov

Ergebnis konservieren und Auto versiegeln 

Nachdem du dein Auto poliert hast, ist es wichtig, es auch zu versiegeln. Mit einer Versiegelung gelingt es, den Glanz deines frisch polierten Wagens langfristig zu erhalten und dein Auto nachhaltig vor äußeren Umwelteinflüssen zu schützen. Eine Versiegelung dient also der langfristigen Konservierung deines Fahrzeugs.

Zum Versiegeln von Autos verwendet man normalerweise ein Autowachs (Hartwachs), das in der Regel aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Als Alternative gibt es aber auch synthetische Versiegelungen, wie sogenannte Polymerversiegelungen. Neuerdings werden auch sogenannte Nanoversiegelungen angeboten: Dabei erhältst du den Lackschutz anders als beim Wachs durch aufgesprühte Nanopartikel. Beim Aushärten bilden sie eine wasserabweisende Schutzschicht um das Auto.

Welche Vor- und Nachteile chemische Versiegelungen im Gegensatz zu natürlichem Wachs bieten, erklärt der auf YouTube als 83metoo bekannte Autopflege-Experte Oliver Haas im Video.

Gut zu wissen: Es gibt auch Polituren, die bereits einen Wachsanteil enthalten. So geschieht die Versiegelung schon beim Polieren selbst. Der Vorteil: Du sparst dir einen Arbeitsschritt, denn du musst die Versiegelung nicht zusätzlich auf den Lack auftragen. Der Nachteil: Oft führen solche kombinierten Produkte zu einem qualitativ weniger hochwertigen Ergebnis.

Die üblichste Methode der Versiegelung ist die Wachsversiegelung. Wie du dabei am besten vorgehst, erklärt der Experte:

  • Klebe wie auch bei der Autopolitur alle Kunststoffteile gut ab und vergewissere dich, dass das Auto beziehungsweise die zu wachsende Fläche sauber ist.
  • Verwende am besten Handschuhe, um deine Hände vor dem Wachs zu schützen. Gib das Wachs dann auf einen Schwamm.
  • Trage das Wachs mit dem Schwamm sanft auf den Autolack auf. Auch hier eignet es sich, im Kreuzstrich (horizontale und vertikale Linien) vorzugehen. So gehst du sicher, dass du die gesamte Fläche mit dem Wachs behandelst. Du kannst das Wachs aber auch in kreisförmigen Bewegungen auf den Lack geben.
  • Lasse das Wachs dann einwirken und trocknen. Orientiere dich dabei am Anwendungshinweis auf der Produktverpackung.
  • Trage das Wachs nach der empfohlenen Zeit mit einem weichen Mikrofasertuch ab und reibe die Fläche dann so lange ab, bis die Lackoberfläche glänzt und keine Wachsrückstände mehr zu sehen sind.

Auto professionell polieren: Welche Kosten entstehen? 

Die Kosten für eine professionelle Autopolitur sind grundsätzlich immer vom Zustand des Fahrzeuges und dem damit einhergehenden Arbeitsaufwand abhängig. Es kommt unter anderem auf die Größe deines Autos und die zu polierende Fläche, den Zustand des Lacks, die jeweilige Werkstatt und auf die einzelnen Arbeitsschritte an, die bei der Politur anfallen. Die Kosten müssen also immer individuell berechnet werden.

Zu einer „Basispolitur“ zählen normalerweise die Lackdiagnose, die Lackreinigung, die Hochglanzpolitur und die Versiegelung. Manchmal sind auch eine Felgenreinigung und die Aufbereitung der Türfalze eingeschlossen. Bei einem Kleinwagen fallen dafür in der Regel deutlich geringere Kosten an als bei einem größeren Automodell.

Tipps: Es ist empfehlenswert, sich im Vorfeld verschiedene Angebote einzuholen und die Preise unterschiedlicher Werkstätten zu vergleichen. So kannst du beim Auto-Polieren Kosten sparen. Überlege dir auch, ob du die Politur eventuell mit einer aufwändigeren Lackaufbereitung oder einer kompletten Autoaufbereitung verbinden willst. Auch so kannst du in einigen Fällen die Gesamtkosten reduzieren.

Für die folgenden Angaben haben wir die Angebote verschiedener seriöser Anbieter verglichen und die durchschnittlichen Kosten ermittelt. Wir können dir also eine grobe Orientierung bieten. Die genauen Kosten können sich aber von Werkstatt zu Werkstatt unterscheiden. Außerdem sind sie auch abhängig von der Größe der zu polierenden Fläche und dem Zustand deines Autos. Ungefähre Richtwerte dazu, welche Kosten bei der Politur entstehen können, findest du im folgenden Überblick:

  • Ausbesserung von kleinen Schrammen: circa 40 Euro
  • Basispolitur: Reinigung + Hochglanzpolitur: ab circa 150 Euro
  • Basispolitur + Innenreinigung: ab circa 200 Euro
  • Basispolitur + feine Schleifpolitur: ab circa 350 Euro

Autopolitur: Schutz und Pflege für dein Auto 

Um den Lack deines Autos glänzend und geschützt zu halten, solltest du dein Auto regelmäßig polieren und anschließend versiegeln. So kannst du auch kleine Lackschäden einfach entfernen, ohne teure Reparaturkosten zahlen zu müssen.

Polierst du dein Auto selbst, sind die Kosten deutlich geringer als in der Werkstatt. Du kannst dein Auto dafür mit der Hand oder mit einer Poliermaschine bearbeiten. Wichtig ist dann aber, dass du sehr vorsichtig und genau vorgehst. Beim Polieren können sonst weitere Schäden wie Hologramme im Lack entstehen. Außerdem solltest du genug Zeit einplanen. Nach der Autopolitur solltest du den Lack versiegeln, damit dein Wagen gut geschützt ist, glänzt und langfristig erhalten bleibt.

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