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Wohnungsbrand: Was zu tun ist

Was du im Brandfall tun musst und mit welchen Maßnahmen du vorbeugen kannst.

Was du im Brandfall tun musst und mit welchen Maßnahmen du vorbeugen kannst. Ein Wohnungsbrand kann einen großen Schaden verursachen und lebensgefährlich sein. Wenn es brennt, solltest du gut vorbereitet sein.

Ein Wohnungsbrand kann schlimme Folgen haben. Im Ernstfall solltest du schnell handeln. Wir beantworten dir alle Fragen, um den Schaden und die Kosten möglichst gering zu halten.

Der Ernstfall: Was tun bei einem Wohnungsbrand?

• Wie entsteht ein Wohnungsbrand?

• Wie verläuft ein Wohnungsbrand?

• Wie verhalte ich mich während eines Wohnungsbrands?

• Wie verhalte ich mich nach einem Wohnungsbrand?

Die Kosten: Wer zahlt bei einem Wohnungsbrand?

• Welche Versicherung übernimmt welchen Schaden?

• Mieter oder Vermieter: Wer haftet?

• Was passiert bei einer Brandstiftung?

Brandschutzmaßnahmen: Wie kann ich mich vor einem Wohnungsbrand schützen?

• Was kann ich vorbeugend tun?

• Was sollte ich im Alltag beachten?

Was tun bei einem Wohnungsbrand?

Es gibt viele Ursachen, die zu einem Wohnungsbrand führen können: technische Defekte, Unachtsamkeit, Fehlbedienung, Überlastung, Kabelbrand oder ein Blitzschlag. Im Haushalt lauern viele versteckte Gefahren, die unterschätzt werden. Wir zeigen dir, welche Auslöser für einen Wohnungsbrand verantwortlich sein können und wie du dich im Ernstfall verhalten solltest.

Wie entsteht ein Wohnungsbrand?

Viele Ursachen können ein Feuer auslösen. Laut der IFS-Brandursachenstatistik aus dem Jahr 2016 entstehen die meisten Brände in Deutschland (31 Prozent) durch Elektrizität. Küchengeräte stellen ein Risiko dar.

Elektrizität als Hauptursache

Elektrische Geräte im Haushalt können leicht Feuer fangen. Dazu gehören alte Kühlschränke, überbelastete Mehrfachsteckdosen oder schlecht reparierte technische Geräte.

Verwende deshalb im Haushalt Geräte mit einem offiziellen Siegel. VDE-, CE-, TÜV- oder GS-Zeichen garantieren, dass die Geräte geprüft wurden. Bei richtigem Gebrauch sollte keine Gefahr bestehen.

Feuer, Gas und andere Gefahren

Wohnungsbrände entstehen oft durch Unachtsamkeit und Leichtsinn. Wenn du einen Kamin oder Kerzen anzündest, solltest du den Raum nicht verlassen. Auch bei einem Gasherd oder Ölofen besteht eine erhöhte Brand- und Explosionsgefahr. Informiere dich bei einem Fachmann über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.

Küchengeräte als Risikofaktoren

In der Küche sammeln sich die meisten Wärmequellen des Hauses. Herd, Toaster, Wasserkocher und die Kaffeemaschine gehören dazu. Achte hier auf genügend Abstand zu anderen Gegenständen.

Feuer in der Küche
Ein Fettbrand in der Küche kann sich schnell ausbreiten und zu einem gefährlichen Wohnungsbrand führen. © iStock/bgton

Wie verläuft ein Wohnungsbrand?

In den ersten vier Minuten entsteht ein sogenannter Initial- oder Schwelbrand. Wie lange das dauert, hängt von dem Sauerstoffgehalt im Raum ab. Nach circa vier bis neun Minuten entwickelt sich ein lokaler Brand, der die Luft aufheizt. Zu einer unkontrollierten Brandausbreitung, dem Flash-Over, kommt es, wenn Gegenstände Feuer fangen. Die Temperaturen erreichen während der Vollbrandphase über 1000 °C.

Das solltest du wissen: In der Schwelbrandphase werden die giftigsten Gase freigesetzt. Diese führen nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit. Bei einem Wohnungsbrand bist du ab der dritten Minute normalerweise handlungsunfähig. Ab der fünften Minute besteht akute Lebensgefahr.

Wie verhalte ich mich während eines Wohnungsbrands?

Wie du dich in einem Brandfall verhalten solltest, zeigen die Richtlinien des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Wir haben alle wichtigen Punkte für dich zusammengefasst. Grundsätzlich gilt: Du solltest nur versuchen zu löschen, wenn keine Gefahr für dich oder andere Personen besteht!

1. Das Feuer selbst bekämpfen

• Versuche im Brandfall, das Feuer im Keim zu ersticken.

• Verwende bei einem Fettbrand einen Deckel oder eine luftdichte Löschdecke.

Vorsicht: Schalte vor Löschbeginn den elektrischen Strom ab, um einen Stromschlag zu verhindern.

• Bekämpfe mit einem Feuerlöscher den Brand von unten nach oben oder von der Seite zur Mitte hin.

• Halte bei einem Löschversuch genügend Sicherheitsabstand zum Feuer.

2. Räumlichkeiten sofort verlassen

• Hat sich das Feuer soweit ausgebreitet, dass keine Brandbekämpfungsmaßnahmen mehr möglich sind, solltest du Ruhe bewahren und sofort den Raum verlassen.

• Wenn du dich in einem verqualmten Raum befindest, bewege dich kriechend vorwärts.

• Schließe die Fenster und die Tür des Raums, um die Sauerstoffzufuhr zu stoppen. Das solltest du nur machen, wenn du dich dafür nicht in Gefahr bringen musst!

3. Personen warnen

• Warne andere Personen im Haus und bringe dich in Sicherheit.

• Achte darauf, dass niemand zurückbleibt.

• Schließe die Türen, damit sich das Feuer nicht so leicht ausbreiten kann.

4. Feuerwehr rufen

Nachdem du dich in Sicherheit gebracht hast, solltest du sofort die Feuerwehr (Telefonnummer 112) alarmieren. Mache konkrete Angaben:

• Vollständiger Name

• Adresse (Wo brennt es?)

• Telefonnummer

• Brandursache (Was brennt?)

• Umfang des Brandes

• Sind Personen in Gefahr oder verletzt?

5. Wenn die Flucht nicht möglich ist

• Bewahre Ruhe und bleibe in der Wohnung.

• Schließe die Wohnungstüre und informiere die Feuerwehr (Telefonnummer 112).

• Wenn noch Zeit ist, dichte die Wohnungstüre mit einem nassen Handtuch ab, damit sich der Rauch nicht ausbreiten kann.

• Gehe ans Fenster und mache durch Winken und Rufen auf dich aufmerksam.

Feuerwehreinsatz
Bei einem unkontrollierten Brand solltest du sofort die Feuerwehr alarmieren. © iStock/erlucho

Wie verhalte ich mich nach einem Wohnungsbrand?

Ist deine Wohnung nach einem Wohnungsbrand von der Polizei freigegeben worden, kannst du verschiedene Maßnahmen einleiten. Beachte dabei die Hinweise der Feuerwehr. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dich nach einem Wohnungsbrand verhalten solltest.

1. Versicherung informieren

Als Wohnungseigentümer solltest du nach dem Brand deine Versicherung(en) informieren. Sind Möbel oder Wertgegenstände vom Feuer beschädigt worden, solltest du den Schaden bei deiner Hausratversicherung melden. Das gilt auch für Mieter. Sind Schäden am Gebäude entstanden, informiere sofort deine Wohngebäudeversicherung. Als Mieter wendest du dich in diesem Fall an den Hauseigentümer. Grundsätzlich gilt: Sprich alle Maßnahmen mit der Versicherung oder mit dem Vermieter ab.

2. Schäden dokumentieren

Mache Fotos von den beschädigten Gegenständen und von den sichtbaren Schäden an der Immobilie. Dein Versicherungsanbieter kann sich damit einen ersten Überblick verschaffen. Erstelle eine Liste mit allen kaputten Sachen. Wichtig sind das Jahr der Anschaffung, der Kaufpreis und der Neuwert. Wenn du die Rechnungen noch hast, nimm die Belege mit auf.

3. Wohnung lüften

Wenn du laut Polizei und Feuerwehr mit den Aufräumarbeiten beginnen kannst, fange mit dem Lüften an. So bekommst du den Rauchgeruch schneller aus deiner Wohnung. In stark von Ruß betroffenen Räumen solltest du keine elektrischen Geräte benutzen.

4. Einen Fachmann bestellen

Bei einem größeren Schaden solltest du eine Firma für Brandschadensanierung beauftragen. Sind Chemikalien oder verbranntes PVC beteiligt, solltest du auf keinen Fall selbst anfangen, die Schäden zu beseitigen. Für die Reparatur der Gas- und Wasseranschlüsse und für Schäden an der Elektrik ist es ratsam, einen Fachmann kommen zu lassen.

Die Kosten für die Aufräumarbeiten werden normalerweise von der Versicherung übernommen.

5. Geringe Verschmutzungen selbst reinigen

Bei einer kleineren Verschmutzung kannst du die Reinigung mit normalen Haushaltsreinigern selbst übernehmen. Trage dabei aber immer einen Schutzanzug, eine Atemschutzmaske und Handschuhe. Säubere alle verschmutzten Gegenstände und entsorge vorsichtshalber Kinderspielzeug. Kleidung solltest du bei mindestens 60 Grad waschen. Lebensmittel in der Vorratskammer oder im Kühlschrank solltest du wegwerfen.

Wer zahlt bei einem Wohnungsbrand? 

Ein Wohnungsbrand kann schnell einen großen Schaden verursachen. Eine Versicherung kann dir hohe Kosten ersparen.

Welche Versicherung übernimmt welchen Schaden?

Bei einem Wohnungsbrand haften verschiedene Versicherungen für verschiedene Schäden. Wir zeigen dir, welche Versicherung welchen Schaden übernimmt.

  • Durch Feuer oder Löschwasser beschädigte Möbel, Elektrogeräte und Wertgegenstände: Hausratversicherung des Bewohners
  • Durch Feuer oder Löschwasser entstandene Schäden am Gebäude: Wohngebäudeversicherung des Wohnungseigentümers
  • Schäden durch Feuer und Folgeschäden, von denen Dritte (Nachbarn) betroffen sind: Privathaftpflichtversicherung des Verursachers

Die Hausratversicherung

Die Hausratversicherung übernimmt Schäden an allen beweglichen Gütern. Dazu zählen Möbel, Teppiche, Computer, Kleidung und Sportgeräte. Auch Bargeld und Schmuck sind bis zu einer bestimmten Summe versichert.

Die Hausratversicherung ersetzt nicht nur die beschädigte Einrichtung, sondern zahlt auch die Kosten für die Aufräumarbeiten. Je nach Schaden werden die Hotelkosten übernommen.

Die Gebäudeversicherung

Die Gebäudeversicherung des Wohnungseigentümers ist für alle Schäden zuständig, die am Gebäude entstanden sind. Damit sind Reparaturen an der Immobilie, an Fenstern oder Rohren abgedeckt. Ersetzt wird der sogenannte Neuwert beziehungsweise Wiederbeschaffungswert zum Zeitpunkt des Schadens. Das bedeutet: Sind deine Fenster durch das Feuer beschädigt worden, bekommst du von der Versicherung die Summe, die du brauchst, um einen neuwertigen Zustand (Reparatur oder neue Fenster) wiederherzustellen.

Schäden an der Fotovoltaikanlage oder am Gartenhaus zahlt die Wohngebäudeversicherung nicht. Deinen Versicherungsschutz kannst du aber problemlos erweitern. Nebengebäude, wie die Garage, können mitversichert werden.

Die Privathaftpflichtversicherung

Ist deine Wohnung oder dein Haus abgebrannt, können auch Gebäude in der Nähe betroffen sein. Hat das Feuer die Wohnung eines Nachbarn beschädigt, zahlt die Privathaftpflichtversicherung des Eigentümers oder Mieters der Immobilie, in der das Feuer ausgebrochen ist. Brände, die aus Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit oder wegen technischer Defekte entstanden sind, werden von der Police abgedeckt.

In vielen Fällen übernimmt zuerst die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratversicherung des Verursachers den Schaden bei den Nachbarn. Der Versicherungsanbieter kann aber vom Eigentümer oder Mieter der Immobilie, in der der Brand entstanden ist, Schadensersatz verlangen. Die Kosten bezahlt normalerweise die Privathaftpflichtversicherung.

Mieter oder Vermieter: Wer haftet?

Hat der Mieter das Feuer nicht grob fahrlässig oder sogar absichtlich verursacht, sind der Vermieter beziehungsweise seine Versicherung in der Pflicht. Du handelst grob fahrlässig, wenn du offenes Feuer (Kamin, Kerzen) in deiner Wohnung aus den Augen lässt. Dasselbe gilt für eine eingeschaltete Herdplatte. Auch wenn Kinder ohne Aufsicht in der Wohnung bleiben und beispielsweise am Weihnachtsbaum Kerzen brennen, ist das grob fahrlässig. Manche Versicherungsanbieter übernehmen grob fahrlässiges Handeln. Andere zahlen einen Teil der Kosten oder entscheiden individuell. Ein Tipp: Informiere dich bei deiner Versicherung, was übernommen wird!

Wenn du am Brand keine Schuld hast, muss sich der Vermieter um die Beseitigung des Schadens kümmern. Tut er das nicht, hast du ein Recht auf eine Mietminderung. Denn: Viele Mieter zahlen in den Nebenkosten automatisch die Prämien für die Gebäudeversicherung mit.

Für die beschädigte Einrichtung ist der Vermieter aber nicht verantwortlich. Möbel und andere Wertgegenstände müssen von der Hausratversicherung des Mieters ersetzt werden.

Was passiert bei einer Brandstiftung?

Bei einer Brandstiftung ersetzt die Versicherung den Schaden. Du musst aber beweisen, dass du das Feuer nicht absichtlich gelegt hast. Wenn die Polizei den Täter finden kann, wird die Versicherung sogenannte Regressansprüche erheben. Das bedeutet: Die Versicherung wird die bezahlten Kosten vom Brandstifter zurückverlangen. Für den Geschädigten hat das keine Nachteile oder Folgen.

Ausgebrannte Wohnung
Ob Brandstiftung oder nicht: In diesem Fall hat das Feuer einen großen Schaden verursacht. © iStock/nicolamargaret

Wie vor einem Wohnungsbrand schützen? 

Wir zeigen dir, wie du einen Wohnungsbrand verhindest und mit welchen einfachen Brandschutzmaßnahmen du dich schützen kannst.

Was kann ich vorbeugend tun?

Ein Rauchwarnmelder und ein Feuerlöscher können Leben retten. Worauf du bei beiden Geräten achten solltest, haben wir zusammengefasst.

Rauchwarnmelder anbringen

In Deutschland müssen seit Juli 2016 Neubauten und umfangreiche Umbauten Rauchwarnmelder haben. In Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren müssen Rauchmelder montiert sein. In Wohnungen muss innerhalb einer bestimmten Frist nachgerüstet werden. Die sogenannte Übergangsfrist ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. Außerdem ist in jedem Bundesland anders geregelt, wer (Eigentümer oder Mieter) für den Einbau und die Wartung verantwortlich ist.

Rauchmelder lassen sich schnell und problemlos montieren. Normalerweise ertönt im Brandfall ein akustisches Alarmsignal. Für Gehörlose sind Geräte mit Blitzlicht oder Vibrationsalarm auf dem Markt.

Das solltest du beachten: Ein Rauchmelder muss am höchsten Punkt im Zimmer angebracht werden, weil Rauch grundsätzlich aufsteigt. Probiere den Testknopf zur Kontrolle des Alarms aus. Die Geräte zeigen an, wenn die Batterie ausgetauscht werden muss. Beachte dazu die Hinweise des Herstellers.

Rauchmelder
Rauchwarnmelder sind in Deutschland Pflicht. © iStock/georgeclerk

Feuerlöscher überprüfen lassen

Ein Feuerlöscher ist in der ersten Phase eines Brandes hilfreich und sollte in jedem Haushalt griffbereit sein. Handelsübliche Schaumlöscher ersticken den Brand. Die Gebrauchsspuren sind normalerweise problemlos entfernbar. Eine Füllmenge von sechs Kilogramm reicht für kleinere Wohnungsbrände aus. Schaumlöscher eignen sich nicht für Fettbrände in der Küche. Dafür solltest du dir eine Feuerlöschdecke oder einen Fettbrandfeuerlöscher kaufen.

Was du beachten solltest: In Betrieben gibt es für die Wartung der Löschgeräte eine gesetzliche Kontrollpflicht. Alle Feuerlöscher müssen regelmäßig innerhalb von zwei Jahren überprüft werden. Auch privaten Haushalten wird empfohlen, den Feuerlöscher alle zwei Jahre testen zu lassen. Lies dir regelmäßig die Gebrauchsanweisung deines Geräts durch, um im Brandfall schnell reagieren zu können.

Feuerlöscher
Deinen Feuerlöscher solltest du regelmäßig alle zwei Jahre überprüfen lassen. © iStock/Gregory_DUBUS

Was sollte ich im Alltag beachten?

Wie kann ich mich im Alltag vor einem Wohnungsbrand schützen? Das Online-Portal Sicherheit.info hat ausführliche Informationen, wie du die Feuergefahr vermeiden kannst. Wir haben die wichtigsten Tipps für dich zusammengefasst:

Rauche nicht im Bett oder auf dem Sofa.

• Leere den Aschenbecher nicht in den selben Abfalleimer, indem du deinen Papiermüll entsorgst.

• Wirf glimmende Grillkohle nicht auf den Kompost oder in die Plastikmülltonne.

• Lasse offenes Feuer oder laufende Elektrogeräte nicht unbeaufsichtigt.

• Bei einem offenen Kamin empfiehlt es sich, zur Seite einen Meter und nach oben zwei Meter Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einzuhalten. Lege deinen Holzvorrat oder deinen Teppich nicht direkt vor den Kamin. Bevor die Asche entsorgt werden kann, solltest du sie in einem feuerfesten Behälter auskühlen lassen.

• Lösche heißes Fett nicht mit Wasser, sondern nimm einen passenden Deckel oder eine Löschdecke.

• Überprüfe die Filter deiner Dunstabzugshaube regelmäßig und tausche sie bei Bedarf aus: In den Filtern sammelt sich Fett an, dass sich mit der Zeit leicht entzünden kann.

• Lasse kaputte Gas- und Elektrogeräte vom Fachmann reparieren.

• Verwende geprüfte Elektrogeräte mit offiziellem Siegel.

• Nimm Geräte, die du gerade nicht brauchst, vom Stromnetz: Auch dein Fernseher oder deine Stereoanlage im Standby-Modus können einen Wohnungsbrand auslösen. Achte darauf, keine Pflanzen oder leicht entflammbare Dekoration auf deinem Sound-System zu platzieren.

• Sorge dafür, Stromleitungen, Sicherungen und Mehrfachstecker nicht zu überlasten: Die Angaben zur Maximalbelastung findest du auf dem Gehäuse. Schließe deine Waschmaschine, den Trockner oder die Spülmaschine nicht über eine Mehrfachsteckdose an. Sie eignet sich nur für Kleingeräte wie deinen Fernseher oder deinen Computer.

• Habe immer einen funktionierenden Feuerlöscher zur Hand.

• Installiere Rauchmelder in deiner Wohnung.

Informiere dich rechtzeitig! 

Grundsätzlich gilt: Lasse Küchengeräte oder offenes Feuer in deiner Wohnung nicht aus den Augen. Prüfe regelmäßig die Funktionsfähigkeit von Rauchmeldern und Feuerlöschern. Verschaffe dir einen Überblick über die Fluchtwege. Im Ernstfall musst du das Haus schnell verlassen können.

Informieren dich, was du bei einem Wohnungsbrand tun musst. Gibt es in deiner Wohnung einen Brandschaden, weißt du sofort, was zu tun ist, wer zahlt und wer haftet. Mit den richtigen Versicherungen bleiben dir außerdem hohe Kosten erspart.

Wir wünschen dir natürlich, dass du unsere Informationen nicht benötigst! Deine Allianz Direct!

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