Paar im Auto

Fahrschul-Statistiken 2023: Zahlen, Daten & Fakten zu Fahrprüfungen in Deutschland

Interessante Fakten und Zahlen über Fahrprüfungen

 

Diese Seite enthält Fahrprüfungs- und Fahrschulstatistiken von

 

  • der Anzahl der jährlich abgelegten Fahrprüfungen
  • Durchfallquoten
  • der Dauer von Fahrprüfungen und deren Inhalt
  • der Zusammensetzung der durchschnittlichen Kosten für den Führerschein
  • der durchschnittlichen Anzahl von Fahrlehrern pro Bundesland, deren Alter und Geschlecht
  • dem Jahresumsatz von Fahrschulen

 

Wie viele Fahrprüfungen werden pro Jahr abgelegt?

Angesichts der ständig zunehmenden Zahl von Autos auf den Straßen ist auch die Nachfrage nach Fahrprüfungen in den letzten Jahren gestiegen. So kam es letztes Jahr zu einem Rekordhoch bei der Anzahl der Führerscheinprüfungen.

Anzahl der theoretischen Prüfungen nach Führerscheinklasse

Balkendiagramm: Anzahl der abgelegten Theorieprüfungen nach Führerscheinklasse
Gesamtzahl der 2022 abgelegten theoretischen Prüfungen nach Führerscheinklasse

Im Jahr 2022 wurden insgesamt 1.365.777 theoretische Prüfungen für die Führerscheinklassen A1, A2, A, B, BF17, L, T und AM abgelegt. Die Führerscheinklasse mit den meisten Theorieprüfungen war B mit 779.862 Prüfungen im Laufe des Jahres. Für die Klasse BF17, also das begleitete Fahren ab 17 Jahren, wurden am zweit- häufigsten Theorieprüfungen abgelegt (insgesamt 428.739). Die begehrteste Führerscheinklasse ist also B (inklusive BF17). Sie machte 2022 über 88 % (1.208.601) aller abgelegten Prüfungen aus.

 

Die Klasse L (für das Bedienen von Traktoren) war währenddessen mit 2.984 Prüfungen am geringsten vertreten.

Anzahl der praktischen Prüfungen nach Führerscheinklasse

Balkendiagramm: Anzahl der abgelegten Praxisprüfungen nach Führerscheinklasse
Gesamtzahl der 2022 abgelegten praktischen Prüfungen nach Führerscheinklasse

Insgesamt wurden im selben Jahr 1.176.853 praktische Fahrprüfungen abgelegt – knapp 15 % weniger als schriftliche Prüfungen.

 

Im Durchschnitt fallen Menschen bei schriftlichen Prüfungen häufiger durch als bei praktischen Prüfungen – mehr Einblicke dazu gibt es weiter unten auf dieser Seite.

 

Mit insgesamt 1.073.484 Prüfungen betrafen mehr als 91 % der praktischen Prüfungen im vergangenen Jahr den Führerschein für Personenkraftwagen (B und BF17). Die Differenz zwischen der Anzahl der nicht bestandenen theoretischen und praktischen Prüfungen ist außerdem für diese Klasse am kleinsten (lediglich 11 % Differenz).

 

Zwischen den Quoten der theoretischen Prüfungen für die Führerscheinklasse A (Motorrad-Führerschein) und den praktischen Prüfungen für dieselbe Klasse bestand hingegen eine Differenz von 77 %, da 1.807 weniger praktische als schriftliche Prüfungen abgelegt wurden.

 

Die Führerscheinklasse A war mit nur 1.443 Prüfungen im Jahr 2022 am wenigsten gefragt. Für die Führerscheinklasse L ist in Deutschland keine praktische Prüfung vorgeschrieben.

 

Wie hoch ist die Durchfallquote nach Bundesland?

Bei den Theorieprüfungen für die Führerscheinklassen B und BF17 lag die Durchfallquote im Jahr 2022 bundesweit bei 47,44 %. Bei den Praxisprüfungen lag der Durchschnitt bei 45,04 %.

 

Das Bundesland mit der höchsten Durchfallquote bei der theoretischen Fahrprüfung war Sachsen-Anhalt mit 52,99 %. Im Saarland gab es die höchste Durchfallquote bei der praktischen Prüfung mit 52,74 %.

 

Mehr Einblicke dazu gibt es in unserem Auto-Report zu den Durchfallquoten bei Fahrprüfungen.

 

Wie läuft die Prüfung mit Automatikgetriebe ab?

Ab 2021 gilt für alle Führerscheinbewerber die sogenannte Automatikregelung. Sie besagt, dass Fahrschüler der Führerscheinklasse B ihre Ausbildung in einem Automatikfahrzeug absolvieren können und später trotzdem ein Auto mit Schaltgetriebe fahren dürfen.

 

Hierfür müssen die Prüflinge nach der praktischen Grundausbildung mindestens zehn zusätzliche Fahrstunden (à 45 Minuten) mit einem Schaltgetriebe absolvieren und sich von ihrer Fahrschule bescheinigen lassen, dass sie zum Fahren mit einem Schaltgetriebe berechtigt sind. Dies müssen sie auch in einer Probefahrt von mindestens 15 Minuten nachweisen.

 

Bei erfolgreicher Prüfung wird die Schlüsselnummer 197 in den Führerschein eingetragen. Dies dient jedoch nur statistischen Zwecken und hat keine einschränkende Wirkung, außer bei Erweiterungsklassen.

 

Wie viel kostet der Führerschein?

Die Gesamtkosten für den Erwerb eines Führerscheins der Klasse B sind unterschiedlich. Sie hängen von Faktoren wie der Anzahl der Fahrstunden ab, die der Prüfling benötigt, um sich im Straßenverkehr sicher zu fühlen, sowie davon, ob er die theoretische und praktische Prüfung beim ersten Anlauf besteht.

 

Wenn sich herausstellt, dass Fahrschüler überdurchschnittlich viele Fahrstunden benötigen oder die Prüfung nicht bestehen und zusätzliche Fahrstunden brauchen, steigen die Kosten für den Führerschein. Es folgen hier die ungefähren Gebühren, die ein Fahrschüler für den Erwerb des Führerscheins erwarten kann.

 

Fahrstunden und Materialien:

 

  • Fahrschule mit Theoriestunden: 350 € – 565 €
  • Zwischen 10 - 25 Stunden Praxis (55 € – 77 € pro Stunde): 550 € – 1.925 €
  • Lehrmaterial: 88 € – 119 €
  • 12 verpflichtende Sonderfahrten (je 55 € – 95 €): 660 € – 1.140 €

Prüfungs- und Anmeldegebühren:

 

  • Prüfungsgebühren für Fahrschulen und Behörden: 178 € bis 210 € (darin enthalten sind die Gebühren für die theoretische Prüfung, die praktische Prüfung und die Gebühren für die Beantragung des Führerscheins)

Weiteres:

 

  • Ein Sehtest, ein Erste-Hilfe-Kurs und Passfotos: 60 € – 71 €

Insgesamt können die Kosten für einen Führerschein der Klasse B zwischen 1.886 € und 4.030 € liegen.

 

Kosten für die Fahrschule

Fahrschulen erheben in der Regel zunächst eine Grundgebühr, die zwischen 350 € und 565 € liegt. Diese Gebühr deckt 12 doppelte Theoriestunden ab, in denen 90 Minuten lang der Kernstoff behandelt wird, sowie zwei weitere Stunden, in denen zusätzliches Material behandelt wird.

 

Doch es geht nicht nur um die Theorieprüfung. Die 45-minütigen praktischen Fahrstunden sind oft der teuerste Posten bei den Führerscheingebühren, wobei die Preise zwischen 55 € und 77 € pro Sitzung liegen.

 

Darüber hinaus müssen zwölf 45-minütige Sonderfahrten absolviert werden. Diese bestehen aus drei Nachtfahrten, vier Autobahnfahrten und fünf Überlandfahrten, die in der Regel zwischen 55 € und 95 € kosten.

 

Kosten für die Theorieprüfung

Nachdem alle theoretischen Unterrichtsstunden absolviert wurden, fallen als nächstes die Kosten für die Theorieprüfung an. Für den schriftlichen Teil der Führerscheinprüfung betragen diese knapp 23 (etwa 22,49 €). Der Preis hängt nicht von der Führerscheinklasse ab (mit Ausnahme von MOFA, für die der Preis 15,41 € beträgt) und ist in allen Bundesländern gleich hoch.

 

Kosten für die praktische Fahrprüfung

Wenn die theoretische Prüfung einmal bestanden ist, die praktischen Fahrstunden absolviert und die vorgeschriebenen Sonderfahrten durchgeführt wurden, ist es Zeit für die praktische Fahrprüfung. Anders als bei der theoretischen Prüfung hängen die Kosten für die praktische Prüfung von der Führerscheinklasse ab.

Preisvergleich der praktischen Prüfungen nach Führerscheinklasse.
Preise der praktischen Fahrprüfungen nach Führerscheinklasse

Für den Standard-Pkw-Führerschein (B und BE) kostet die praktische Prüfung knapp 117 €, während du für den Motorradführerschein mit zwischen 116,93 € und 146,56 € rechnen kannst.

Wie haben sich die Kosten für den Führerschein entwickelt?

Durchschnittlicher Preis für praktische Fahrstunden & Gesamtkosten für den Führerschein 2017-2023
Entwicklung der durchschnittlichen Fahrstundenkosten und der Gesamtkosten für einen Führerschein

Seit 2017 sind die durchschnittlichen Kosten für den Erwerb eines Führerscheins um +43,7 % von 1.929 € auf 2.772 € gestiegen. Im Allgemeinen sind diese Kosten im Laufe der Jahre stetig gestiegen, mit einer Ausnahme von 2017 auf 2018, als der Preis um -1,1 % von 1.929 € auf 1.908 € sank.

 

Der stärkste Anstieg der durchschnittlichen Kosten für den Erwerb eines Führerscheins war zwischen 2021 und 2022 mit einem Sprung von 18,8 % zu verzeichnen, während die durchschnittlichen Kosten für Fahrstunden um 2,8 % stiegen. Dieser Preis stieg dann zwischen 2022 und 2023 um weitere 6,9 %.

 

Der Trend steigender Kosten für den Führerschein ist vor allem auf einen Preisanstieg von +58,8 % bei Fahrstunden zurückzuführen. Dieser wiederum könnte auf die steigenden Kraftstoffpreise sowie auf die zunehmenden Ausgaben für Autos und die Kfz-Versicherung zurückzuführen sein.

 

Wie lange dauert eine typische Fahrprüfung?

Das Gesetz schreibt vor, dass vor dem Ablegen der Theorieprüfung mindestens neun Stunden für die Ausbildung und den Lernstoff aufzuwenden sind. Diese verteilen sich auf zwölf 90-minütige Unterrichtsstunden. Weitere neun Stunden fallen für praktische Fahrstunden an: Fünf 45-minütige Fahrstunden auf Bundes- oder Landstraßen, vier 45-minütige Fahrstunden auf der Autobahn und drei 45-minütige Fahrstunden in der Dämmerung oder bei Dunkelheit.

Unterschiedliche Dauer  der theoretischen und praktischen Fahrprüfung
Dauer der theoretischen und praktischen Führerscheinprüfung

Die theoretische Prüfung für den Standard-Pkw-Führerschein der Klasse B besteht aus 30 Fragen. Diese werden in 20 Fragen aus dem Kernlehrplan und 10 Fragen aus zusätzlichem Material aufgeteilt.

 

Der Prüfling hat 45 Minuten Zeit, um diese Fragen zu beantworten. Bei Erfolg ist er zugelassen, zu einer praktischen Prüfung anzutreten. Bei Nichtbestehen muss zunächst eine angemessene Frist (in der Regel 14 Tage) abgewartet werden, bevor er die Prüfung wiederholen kann.

 

Die Dauer der praktischen Fahrprüfung ist mit 45 Minuten die gleiche. Sie kann Folgendes umfassen:

 

  • Einparkmanöver
  • Notbremsung
  • Fahren innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften

Seit Januar 2021 führen TÜV und DEKRA eine Optimierte Praktische Führerscheinprüfung (OPFEP) durch. Diese findet in allen Bundesländern statt und umfasst:

 

  • Ein elektronisches Prüfungsprotokoll (ePp).
  • Feedback nach der Prüfung.
  • Schriftliche Rückmeldung über die Leistung und Fahrkompetenz des Prüflings. 
  • Ein Katalog aller sicherheitsrelevanten Fahraufgaben, die während der Prüfung durchgeführt wurden, und die Bewertung des Prüfers.

Statistiken der Zulassungsbehörden nach Bundesland

Zahl der Haupt- und Nebenstellen der Zulassungsbehörden in allen Bundesländern
Anzahl der Hauptstellen und Nebenstellen der Zulassungsbehörden in allen 16 Bundesländern

Laut Stand Juli 2023 gibt es in Deutschland insgesamt 691 Haupt- und Nebenstellen der Zulassungsbehörden. Die höchste Konzentration mit 153 Zulassungsbehörden ist in Bayern. In Berlin gibt es nur jeweils eine Hauptstelle und eine Nebenstelle, somit weist die Bundeshauptstadt hier die geringste Konzentration auf. 

 

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt 88 Hauptstellen und Nebenstellen der Zulassungsbehörden. Das sind etwas mehr als 4,8 Standorte pro Million Einwohner.

 

Statistiken zur Fahrschulbranche

Die Fahrschulbranche hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Im Durchschnitt verzeichnete sie zwischen 2016 und 2021 ein Umsatzwachstum von 1,5 %, wurde allerdings sehr durch die Beschränkungen der Corona-Pandemie beeinträchtigt. Die Branche erwirtschaftete in 2022 einen Gesamtumsatz von drei Milliarden Euro in Deutschland. 

Fahrschulen nach Anzahl ihrer Mitarbeiter

Prozentualvergleich der Zahl der Angestellten bei Fahrschulen
Prozentualer Vergleich der Anzahl der Mitarbeiter pro Fahrschule

Fahrschulen sind im Großen und Ganzen hinsichtlich der Anzahl der Beschäftigten recht klein. 95,5 % haben weniger als 10 Beschäftigte. Nur 4,4 % haben zwischen 10 und 49 Angestellte und nur 0,1 % haben mehr als 50 Angestellte.

 

Mit 16.987 Unternehmen im Jahr 2022 besteht die Branche zumeist aus kleineren Betrieben und nicht aus großen Franchiseunternehmen. 

Fahrschulen nach Jahresumsatz

Prozentuelle Angaben zum Jahresumsatz der Fahrschulen und deren Anteil am Branchenumsatz
Jahresumsatz der Fahrschulen und entsprechender Anteil am Branchenumsatz 2022

Die Umsatzzahlen einzelner Fahrschulen sind relativ niedrig. Über 97,9 % haben einen Jahresumsatz von weniger als einer Million Euro. Mehr als 11 % haben einen Umsatz von weniger als 50 Tsd. Euro. Ähnlich verhält es sich mit dem Branchenumsatz, bei dem ein kleiner Anteil von nur 2,1 % der Unternehmen einen Umsatz von über zwei Millionen Euro verzeichnen.

 

Statistiken zum Fahrlehrer-Beruf

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl der Führerscheinprüfungen haben wir uns Daten und Fakten rund um den Beruf des Fahrlehrers angeschaut. 

Wie viele Fahrlehrer gibt es in Deutschland?

Jahresvergleich der Anzahl der Personen mit allgemeiner Fahrlehrerlaubnis nach Bundesland 2014-2023
Entwicklung der Anzahl der Personen mit allgemeiner Fahrlehrerlaubnis nach Bundesland 2014–2023

Bei der Zahl der Fahrlehrer hat sich zwischen 2014 und 2023 nicht viel getan, die Gesamtzahl lag zwischen 46.521 und 45.954. Der niedrigste Wert wurde 2019 mit 44.092 Fahrlehrern verzeichnet – überraschenderweise bereits vor dem ersten nachgewiesenen Fall von Covid-19 in Deutschland.

 

2023 hat Niedersachsen mit 7,41 Fahrlehrern pro 10.000 Einwohnern die höchste Pro-Kopf-Dichte. Dies gilt auch für die Jahre 2016, 2017 und ab 2019, in denen es in Niedersachsen die meisten Fahrlehrer in Relation zur Bevölkerung gab. Schleswig-Holstein hatte die höchste Fahrschuldichte in den Jahren 2015 und 2018, während Brandenburg die höchste Dichte im Jahr 2014 verzeichnete. 

 

Das Bundesland mit den wenigsten Fahrlehrern war 2023 Bremen mit nur 3,1 pro 10.000 Einwohner. Das am dünnsten besiedelte Bundesland stellt über die letzten 10 Jahre hinweg konstant die wenigsten Fahrlehrer pro 10.000 Einwohner (durchschnittlich 3,24). Die höchste Zahl an Fahrlehrern in diesem Bundesland gab es im Jahr 2014 mit insgesamt 241.

Anzahl der Fahrlehrer nach Alter und Geschlecht

Balkendiagramm der Anzahl der Fahrlehrer von 2014 bis 2023, unterteilt in Männer und Frauen
Entwicklung der Anzahl der Fahrlehrer von 2014–2023, unterteilt nach Geschlecht

In Deutschland gibt es konstant weniger weibliche als männliche Personen mit Fahrlehr-Erlaubnis. Allein im Januar 2023 gab es einen Unterschied von 152 % zwischen den beiden Geschlechtern. Im Jahr 2022 waren 88,5 % der Fahrlehrer männlich, nur 11,4 % waren weiblich. Zum Vergleich: Im gleichen Jahr waren 53,2 % aller Erwerbstätigen in Deutschland männlich und 46,8 % weiblich.

 

Ist die Zahl der männlichen Fahrlehrer während der Covid-19-Pandemie zurückgegangen, stieg die Zahl der weiblichen Fahrlehrer dagegen stetig in den letzten zehn Jahren. Im Vergleich zwischen 2014 und 2023 ist ein Anstieg von +41,4 % mehr Frauen im Fahrlehrer-Beruf zu verzeichnen.

Veränderung der Zahl männlicher Fahrlehrer nach Alter von 2014 bis 2023
Entwicklung der Anzahl männlicher Fahrlehrer nach Alter 2014–2023

Im Januar 2023 gab es insgesamt 40.384 männliche Fahrlehrer – 595 mehr als im Jahr zuvor. Das Jahr mit der höchsten Anzahl an männlichen Fahrlehrern war 2014, mit insgesamt 42.620. Das sind 7,5 % mehr als das niedrigste Jahr 2021, in dem es 39.554 gab.

 

In den Jahren 2014 und 2015 nahm die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen noch den größten Anteil der männlichen Fahrlehrer ein. Ihr Anteil schrumpfte in den darauf folgenden Jahren stetig, sodass sie heute nur noch die drittgrößte Altersgruppe ausmachen. Seit 2017 ist sind die meisten männlichen Fahrlehrer der Altersspanne 55-64 zugehörig. Die zweitgrößte Altersgruppe der männlichen Fahrlehrer besteht seit 2021 aus 65- bis 74-Jährigen.

 

Es ist kaum verwunderlich, dass in der Altersspanne von 18 bis 24 Jahren die wenigsten männlichen Fahrlehrer tätig sind, da das Mindestalter für die Ausübung des Berufs 21 Jahre beträgt. 

Veränderung der Zahl weiblicher Fahrlehrer nach Alter von 2014 bis 2023
Entwicklung der Anzahl weiblicher Fahrlehrer nach Alter 2014–2023

Insgesamt ist die Zahl der weiblichen Fahrlehrer in allen Altersgruppen seit 2014 stetig gestiegen. Die Altersgruppe, die am meisten gewachsen ist, ist die der 55- bis 64-Jährigen. Deren Zahl ist von 508 im Jahr 2014 auf 1.177 im Jahr 2023 gestiegen – ein Sprung von +131,7 % zwischen den Jahren.

 

Ähnlich wie bei den männlichen Fahrlehrern gab es 2014 die meisten weiblichen Fahrlehrer in der Altersgruppe von 45 bis 54 Jahren. Allerdings blieb dies bis 2023 die häufigste Altersgruppe, im Gegensatz zu der ab 2017 zu beobachtenden Altersverschiebung bei den männlichen Fahrlehrern.

 

Während die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen bei den Männern nur an vierter Stelle liegt, ist sie bei den Fahrlehrerinnen durchweg die zweithöchste. Abgesehen von einem Rückgang im Jahr 2015, von 1.070 im Vorjahr auf 1.026, ist die Zahl der Fahrlehrerinnen in dieser Altersgruppe von Jahr zu Jahr gestiegen.

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